Zum Artikel „Masern: Spahn plant Impfpflicht“ (Abendausgabe):
In Bezug auf die von Gesundheitsminister Spahn geplante Impfpflicht gegen Masern und das Impfen allgemein lade ich jeden Leser ein, sich ein paar Fragen zu stellen: Wieviele der an Masern erkrankten Menschen sind/waren gegen Masern geimpft? Warum sind Ungeimpfte scheinbar schuld an der Verbreitung von Krankheiten wie Masern, wenn sich Geimpfte ja eigentlich gar nicht anstecken dürften? Was für einen Sinn machen Impfungen, wenn sie keinen zuverlässigen Schutz bieten? Welche Inhaltsstoffe haben Impfstoffe und welche Risiken sind damit verbunden? Warum erkranken dann zum Beispiel in einer Familie mit fünf Kindern nur zwei von fünf? Ist es tatsächlich dem „inflationären Impfen“ zu verdanken, dass Krankheiten wie Masern in den reichen Industrieländern heutzutage kaum mehr vorkommen – oder gibt es andere Gründe dafür? Rechtfertigen einige Masernfälle das Verbreiten von Panik und das Ergreifen drastischer Maßnahmen? Wer profitiert am meisten davon, wenn möglichst viele Impfstoffe produziert und verbraucht werden? Im Internet finden sich zahlreiche Beiträge kritisch eingestellter Ärzte und betroffener Eltern sowie Buchtipps zum Thema „Impfen“. Es lohnt sich, sich zu informieren und sich dann eine eigene Meinung zu bilden.
Edith Geisreiter
Wasserburg