Zum Artikel „INF-Vertrag: NATO appelliert an Moskau“ (Politikteil):
Ich kann mich nur über das Verständnis von unabhängiger und ausgewogener Berichterstattung wundern. Kein Wort davon, das die USA zuerst den INF-Vertrag einseitig aufgekündigt hat. Diese Info würde den Beitrag des Herrn Stoltenberg als das klassifizieren, was er ist, eine bodenlose Frechheit. Erst kündigt die USA einen Vertrag und dann fordert ein Herr Stoltenberg als oberster Vertreter der NATO den verbleibenden Vertragspartner Russland auf, sich weiter daran zu halten. Es wäre wirklich angebracht, wenn sich die Zeitung an dem selbst propagierten Anspruch halten würde: „Ich will Journalismus mit Verantwortung“. Ich möchte als Abonnement auch Journalismus mit Verantwortung.
Torsten Kynast
Eggstätt