Voraussetzungen für Entwicklung

von Redaktion

Zum Kommentar von Marcus Mäckler „Chinas Neue Seidenstraße – Peking greift nach der Welt“:

Der Kommentar erweckt den Eindruck, dass China ohne Beachtung der Souveränität der Staaten sowie der Win-win-Grundsätze – beides praktizierte Parteigrundsätze – die Welt diktatorisch erobert. Dem ist zu widersprechen. China hat, jedenfalls mit der Neuen Seidenstraße durch reale Infrastrukturinvestitionen, die Voraussetzungen für Entwicklung geschaffen, statt ausbeuterischer Entwicklungspolitik, wie gehabt. China hat keinen mörderischen Interventionskrieg angezettelt mit Elend und Flucht. In einer globalen Welt gibt es nur Frieden mit gemeinsamer globaler Entwicklung statt Freund/Feind-Denken und Aufrüstung, wie gehabt. Wo sind die Belege für das Urteil des Verfassers? Zur Information bieten sich zum Beispiel an „Das neue China – wichtigster Partner und härtester Wettbewerber“ (WBU), das Schiller-Institut (BüSo) oder der Bundesverband „Deutsche Seidenstraßen-Initiative“.

Hans-Jürgen Ehlers

Rosenheim

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