Friedliches Zusammenleben wird zerstört

von Redaktion

Zum Artikel „Sri Lanka: Rache für Christchurch?“ (Titelseite):

Laut Medienbericht hat der IS (Islamischer Staat) die verbrecherischen Taten in Sri Lanka für sich reklamiert. Seit Jahren bedroht der IS mit seinen Gewalttaten und Radikalisierung in verschiedenen Staaten die friedlichen Bürger. Ich frage mich nur, welche Länder Interesse daran haben, so ein menschenverachtendes Treiben jahrelang zu unterstützen. Die Hintermänner, welche das Geld dazu geben, können sich der Verantwortung nicht entziehen, wenn sie auch versuchen, in der Öffentlichkeit mit reiner Weste dazustehen.

Der Islam behauptet doch immer, eine friedliche Religion zu sein. Ich vermisse, dass sich die Imame durch lautes Aufschreien von diesen Gruppen distanzieren. Durch ihr schweigendes Verhalten setzen sie sich der Gefahr aus, in den Verdacht zu geraten, dass sie in den Moscheen nicht eindeutig eine gewaltfreie Lehre verkünden. Durch gesunden Menschenverstand haben wir die Möglichkeit, dass wir über Recht oder Unrecht selbst entscheiden können. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Glaubensrichtung oder Partei wir angehören, wenn die in ihrem Programm die freiheitliche Demokratie und Menschenrechte verankert haben. Radikale Gruppen, die im Namen Gottes oder Allahs die Gewalt verherrlichen und ihre diktatorische Meinung gegen jede Vernunft durchsetzen wollen, für die ist kein Platz in unserer Gesellschaft. Denn ein solches Gedankengut führt nur dazu, das friedliche Zusammenleben der Völker zu zerstören.

Josef Fenninger senior

Weibhausen

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