Zum Artikel „Azubis von heute sind anspruchsvoll“ (Wirtschaftsteil):
„Wer jetzt junge Leute für die Ausbildung gewinnen will, muss die ,Generation Z‘ kennen und ihre Wünsche ernst nehmen“ – heißt es im Artikel. Ich finde, die Betriebe, die ausbilden, sollten junge Menschen, die sich bei ihnen bewerben, zuallererst würdig behandeln. Das bedeutet, dass auf Bewerbungen überhaupt reagiert wird. Einige Betriebe, auch sehr namhafte aus der Region, befinden es nicht für notwendig, einem Schüler, der sich für einen Ausbildungsplatz bewirbt und auch noch nachfragt, wie der Stand seiner Bewerbung ist, auf eine Bewerbung zu antworten. Das gehört meiner Meinung nach aber schon dazu. Eine E-Mail, dass eine Bewerbung eingegangen ist und/oder eine Absage sind das Mindeste, was Betriebe leisten sollten, um den künftigen Azubis zu vermitteln, dass sie grundsätzlich das Recht auf eine würdige Behandlung haben, auch wenn dieser Betrieb sie gerade nicht haben will.
Barbara Ebner
Aschau/Chiemgau