Klimaaktivistin soll lächerlich gemacht werden

von Redaktion

Zum Kommentar von Georg Anastasiadis „Greta und der Papst“:

Die Kommentare und Glossen des Herrn Anastasiadis sind nicht leicht durchschaubar. Scheinbar witzig wirken sie doch oft unterschwellig verletzend oder geben eine Person oder ein Thema der Lächerlichkeit preis. So auch beim Kommentar zum Besuch Greta Thunbergs beim Papst. Allein die Übertitelung „Klimaaktivistin in den Spuren Christi?“ (muss es nicht heißen „auf den Spuren“?) kommt einer Vorverurteilung gleich und soll lächerlich machen, so als wolle Greta Thunberg einem Öko-Messias gleich dem Papst Konkurrenz machen, beziehungsweise diesen auf den rechten (Öko-)Weg zurückführen. Dann wird die kommentierte Person zunächst einmal positiv als „couragierte junge Frau“ und so weiter dargestellt, nur um sie wenig später in einen Topf zusammen mit allen anderen, dem Verfasser ganz offensichtlich missliebigen Personen des Zeitgeschehens (Grüne, Bischöfe…) zu werfen und lächerlich zu machen, obendrauf die Fake-News-Keule mit dem beliebt gewordenen In-Frage-Stellen von Fakten.

Zum Schluss folgt dann noch der redaktionelle Abschuss des tapferen Schneiderleins Greta und das Herabwürdigen von Heiligsprechungen. Pfui, Herr Anastasiadis!

Hans Winhart

Ostermünchen

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