Zum Thema „Neues Gesetz zur abschlagfreien Erwerbsminderungsrente nur für neue Antragsteller ab 1. Januar 2019“ (Politikteil):
Frau Nahles, die für dieses sozial ungerechte Gesetz verantwortlich ist, sollte sich um eine gerechtere deutsche Sozialpolitik kümmern und sich nicht für den europäischen Mindestlohn einsetzen. Die SPD-Vorsitzende braucht sich nicht zu wundern, wenn ihr die Wähler davon laufen. Schließlich hat sie die Erwerbsminderungs-Rentner mit ihrer Ansage gedemütigt: Der Abschlag komme weg – aber nur für die Neuen, nicht für die Bestehenden. Eine unerhörte Frechheit und soziale Ungerechtigkeit. Eine derartige Demütigung brauchen wir Erwerbsminderungs-Rentner uns nicht von der SPD-Vorsitzenden Nahles nicht gefallen lassen. Für alles ist Geld da, nur nicht für die, die es am nötigsten brauchen. Wir Erwerbsminderungs-Rentner sind durch die Behinderung schon bestraft genug. Wir können nicht mehr arbeiten und sind auf jeden Euro angewiesen.
Es ist ein unerträglicher Zustand, dass die Rechte der Leute, die Jahrzehnte lang das Land mit aufgebaut haben und das Sozialsystem am Laufen halten, mit Füßen getreten werden. Ich appelliere an die deutsche Sozialpolitik: Der Abschlag muss für alle Erwerbsminderungs-Rentner weg – und zwar sofort und nicht erst in zehn Jahren. Wir Wähler lassen uns diese Ungerechtigkeit nicht mehr länger gefallen. Bei der nächsten Wahl kommt die Quittung, am Wahltag ist Zahltag.
Bernhard Lausch
Unterreit