Der Lauf der Geschichte

von Redaktion

Leserbrief zum Thema „Hundertausende bei Klimastreik“ (Titelseite):

Man muss sich wundern, wie viele Leserbriefschreiber und Politiker an eine vom Menschen gemachte Klimakatastrophe glauben. Dabei stellt keiner die Frage, wieviel Kohlendioxid in der Erdatmosphäre enthalten ist und wie sich dies im Laufe der Erdgeschichte verändert hat. In der Vergangenheit lag der CO2-Gehalt weit über den jetzigen Wert von etwa 400 Teilchen pro Million. Vor etwa 600 Millionen Jahre hatten wir einen Wert von 6000 bis 7000 Teilchen pro Million und die Erde starb damals auch nicht den Hitzetod. Heute redet man den Kindern ein, dass dies bereits in den nächsten zwölf Jahren geschehen könnte. Auch war die Erde in ihrer Geschichte meistens viel wärmer als heute. Der Durchschnitt lag meist bei 25 °C, heute bei etwa 15°C. Bei einer Erhöhung von 2°C wird die Welt sicher nicht untergehen. Im Gegenteil: Mehr CO2 in der Luft wird das Pflanzenwachstum erhöhen und durch deren Verdunstung das Wetter gemäßigter machen. CO2 kann auch benutzt werden, um die Wüsten zu begrünen, was China bereits in der Wüste Gobi begonnen hat und jetzt zusammen mit Italien auch in Afrika in Angriff nehmen will. Innerhalb von zwölf Jahren soll ein Kanal aus dem Kongobecken zum Tschadsee gebaut werden, um dessen Austrocknung zu verhindern und Wasser zur Bewässerung der Wüste zur Verfügung zu stellen. Unsere Jugend sollte für solche Aufbauprojekte begeistert werden, anstatt in einem neuen Kinderkreuzzug unter der Führung der „Klimapäpstin“ Greta Thunberg gehetzt zu werden. Das Mädchen wird von PR-Managern dafür missbraucht, jetzt auch noch eine CO2-Steuer einzuführen, die die Realwirtschaft weiter belastet. Unser Strompreis wird weiter in die Höhe getrieben und auch die Versorgungssicherheit wird dann nicht mehr gegeben sein.

Gerald Strickner

Kolbermoor

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