Mit Kommentar ins Schwarze getroffen

von Redaktion

Zum Kommentar von Dirk Ippen „O komm, du Geist der Wahrheit“:

Herr Ippen hat ins Schwarze getroffen: Eigentlich sind wir „Alten“ umweltbewusster als die „Greta-Anhänger“! Wenn ich mich in unserem Dorf umsehe: Die Mütter holen ihre Kinder von der Schule ab, obwohl hier oft nur eine kurze Wegstrecke zu Fuß zu machen wäre. Der Motor läuft oft, der Blick ist dabei starr auf das Smartphone gerichtet. In den Kindergarten fahren die Mütter immer zum Abliefern und Abholen ihrer Kids mit dem Auto. Die jungen Damen halten in der zweiten Reihe auf der Straße mit laufendem Motor, um nur „kurz“ in die Post zu gehen. Zum Bäcker gehen? Nein, auch hier wird mit dem Auto gefahren! Viele junge Familien geben dem Nachwuchs die neuen „Quetschis“, statt sie mit frischem Obst zu versorgen. Die Kunststoffbehälter sind nahezu nicht zu verwerten. Die Jugendlichen, vielleicht auch die Fans von „Friday for Future“, trinken Softdrinks aus nicht verwertbaren Alu-Dosen oder ihren „Coffee to go“ aus den Pappbechern. Und: Wie viele dieser „Greta-Fans“, ich will sie mal nicht als Schulschwänzer bezeichnen, sind in den Ferienflieger gestiegen? Eigentlich sehe ich viele alte Mitbürger hier, die sich wirklich um die Umwelt kümmern. Die gehen zu Fuß einkaufen und werfen eigentlich keinen Müll auf die Straßen. Aber das war eigentlich immer so, wir sind so erzogen worden.

Günter Vogel

Rott

Vielen Dank für den überaus gelungenen und die Tatsachen ins rechte Licht stellenden Kommentar. Es ist leider übersehen worden, den jungen Menschen das Leben von früher nahezubringen und zu zeigen, dass weniger oft auch mehr sein kann.

Sissi Lenhart

Mittenkirchen

Zum Kommentar kann ich nur noch anfügen, dass wir Kinder mit einfachem Spielzeug unsere Fantasie angeregt haben und kreativ wurden, dass ich meinen Schulweg zur Volksschule in 45 Minuten zu Fuß zurückgelegt habe und dass man ohne Murren sonntags zur Kirche ging. Und man war zufrieden !

Sonja Schmidt

Töging

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