Rat: Eigene Ideen entwickeln

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Krise der SPD (Politikteil):

Zur Krise der SPD kann man nur sagen: Zum größten Teil selber schuld! Die SPD hat ihre Herkunft, ihren Sinn und Auftrag der „Regierungsgeilheit“ geopfert. Um sich mit aller Macht in der Regierung zu halten, hat die SPD alles hinter sich gelassen, was sie groß gemacht hat, die Gewerkschaften vernachlässigt, zum großen Teil bei der Demontage der Gewerkschaften geholfen. Außerdem faule Kompromisse im Bereich der Arbeitswelt mit der CDU/CSU geschlossen. Dann gibt es noch einige Köpfe in den eigenen Reihen, die meinen, sich mit „seltsamen“ Ideen in Szene setzen zu müssen. Aber auch die CDU/CSU hat Schuld an dem SPD-Desaster. Hat sie schon die FDP als Koalitionspartner zerlegt, in dem immer der Partner die Ämter erhielt, in denen dem Bürger Schlechtes zu verkünden ist, hat sie es mit der SPD genauso gemacht. Die Absicht dahinter ist leicht zu erraten: Langfristig wieder die Mehrheit zu bekommen. Aber der Schuss geht langsam nach hinten los. In Zukunft kann sich die CDU/CSU dann mit „Parteien“ herumärgern, die sicher nicht so leicht zu kontrollieren sind, wie FDP und SPD und die auch noch die demokratische Basis gefährden. Die Schere zwischen Reich und Arm wird größer und ist der Nährboden für rechtsgerichtete „Zusammenrottungen“ wie AfD und Konsorten. Ich wünsche der SPD und letztlich uns allen, dass sie zu ihren Stärken zurückfindet, ein Rückgrat entwickelt mit eigenen Ideen und Vorstellungen zum Wohle des Volkes, um wieder eine wählbare demokratische Alternative zu sein.

Aber auch der Industrie und Wirtschaft sei geraten, nicht immer nur die Gewinnmaximierung im Auge zu haben, sondern ein gutes Miteinander zu erreichen. So hat der alte Mittelstand Deutschland groß gemacht.

Reinhard Weikl

Raubling

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