Zum Artikel „WWF: Mehr Müll im Mittelmeer – Kritik an deutschen Plastikexporten“ (Wirtschaftsteil):
Plastik im Meer ist nichts Neues, bereits vor mehreren Jahren gab es in einer Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen dazu symbolisch die abgetauchte Plastik-Badeente.
Die erwähnte reale Müllmenge hat mich allerdings schon überrascht. Entsorgung ist offenbar nur ein Geschäftsmodell, je mehr umso besser. Einige Politiker und Wirtschaftsvertreter werden dieses Problem nur – genauso wie die DUH (Deutsche Umwelthilfe) – schlicht ignorieren. Etwas Mundwerk und die anstrengende Bewegung des Sitzfleisches für ein Verbot von Plastik-Strohhalmen und Plastikbesteck darf man dann schon als lächerlich bezeichnen. An den Geschäftsmodellen darf halt nicht gekratzt werden. Auch die teils staatsfinanzierte DUH wird kein Interesse an einer belegbaren Verringerung des Mülls haben, sondern nur mit möglichst eleganten Drohungen versuchen, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Dieter Placht
Bruckmühl