Zum Artikel „Kathrein-Verkauf: Klappt nur, wenn Mitarbeiter erneut verzichten“ (Wirtschaftsteil):
Wenn keine Lösung kommt, ist also unser großer Kathrein insolvent beziehungsweise pleite! Es ist ja nicht nur der Standort in Rosenheim betroffen, sondern es sollen auch viele Firmen der Gruppe im Ausland betroffen sein. Kathrein hatte viele Jahre wirklich sehr gut gewirtschaftet, die Bilanz von 2017 wies noch einen Umsatz von knapp 750 Millionen Euro aus. Aber: Wo ist nur das viele Geld geblieben? Der traditions- und heimatbewusste „Kathrein Senior“ hätte seinen Rosenheimer Standort bestimmt nicht so schnell veräußert. Nun kann man hoffen, dass es mit dem Verkauf wieder 100 Jahre weitergeht und dass dem neuen „Retter“ die Firma mit der Belegschaft und nicht nur der Grund und Boden wichtig ist – schau ma moi !
Peter Moosmüller
Bad Endorf