Zum Artikel „Aus die Maut: Erleichterung und Trotz“ (Politikteil):
Die CSU hat vom EuGH die Quittung für ihren „kopflosen Wahlkampfknüller“ von 2013, die Maut-Finanzierung, bekommen. Experten warnten damals rechtzeitig. Aber Ehrgeizlinge auf Egotrip wie Dobrindt und Scheuer sind nun mal beratungsresistent! Jetzt muss der Steuerzahler vermutlich einen dreistelligen Millionenbetrag an Schadensersatz blechen. Der Bundesrechnungshof müsste die CSU zwingen, den gewaltigen Schaden aus dem Partei-Vermögen zu bezahlen. Zuzüglich einer „Verwarnungsgebühr“ von zehn Millionen Euro, wegen „politischer Instinktlosigkeit“. Es wird Zeit, dass der Bundestag dafür sorgt, dass sich die CSU als Regionalpartei zukünftig auf Bayern beschränkt: Permanente Querschüsse der kleinsten Fraktion, die noch nicht einmal bundesweit kandidieren darf, sind eine Zumutung für die Demokratie in Deutschland!
Matthias Fuchs
Waldkraiburg