Nächstes Auto ein „Asiate“

von Redaktion

Zur Berichterstattung über Elektroautos (Titelseite, Politik- und Wirtschaftsteil):

Ich fahre seit fünfeinhalb Jahren ein reines Elektra-uto und bin damit sehr zufrieden. Hätte ich allerdings damals schon gewusst, dass die Herstellung einer Batterie so viele seltene Erden verbraucht und deren Abbau sehr umweltschädlich ist, hätte ich darauf verzichtet. Wie kommen denn die deutschen Autobauer auf die längst verspätete Idee (eigentlich sind sie immer 20 Jahre zu spät in ihrer Entwicklung) nun voll und ganz auf diese Technik zu setzen?

Bereits vor 30 Jahren gab es (oder gibt es immer noch) eine Wasserstoff- beziehungsweise Brennstoffzelle-Busflotte in München. Die Firma Bosch entwickelt nun endlich ein funktionierendes Wasserstoff-System. Dies ist absolut umweltfreundlich, klimaneutral und die Ressourcen sind unerschöpflich. Die Asiaten sind uns weit voraus und bieten bereits Wasserstoffautos an. Da unsere Autoindustrie unfähig ist, wird mein nächstes Auto eben ein solcher „Asiate“ sein, obwohl ich eigentlich „old school“ bin und „kaufen am Platze“ bevorzuge.

Helge Lindner

Willing

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