Kardinal Müller ist charakterlos

von Redaktion

Zum Artikel „Kardinal Müller sieht die Kirche in Gefahr“ (Bayernteil):

Es ist eine Frage des Anstandes und des Charakters, ob man bei einer Entlassung den Arbeitgeber in der Presse diffamiert und beleidigt. So verhält sich leider der von Papst Franziskus II. entlassene Kardinal Müller. Statt vor der eigenen Tür zu kehren, wirft der dem Vatikan Machtklüngel, Effekthascherei, Intrigen und Machtspiele vor. Vergessen ist nicht, was Kardinal Müller als Bischof von Regensburg getan hat. Er hat den wegen Missbrauchs eines Ministranten verurteilten Priester Peter K. in eine Nachbargemeinde versetzt, ohne dort die Gläubigen über die Vorkommnisse zu informieren. In nicht weniger als in 22 Fällen ist der Priester dort rückfällig geworden. Müller hat sich am Leid der Opfer mitschuldig gemacht und die Glaubwürdigkeit der Kirche erschüttert! Und dieser Kardinal war in seiner Funktion als Präfekt der Glaubenskongregation dafür verantwortlich, dass sexuelle Missbräuche an Kindern weltweit aufgedeckt und bestraft werden sollten. Er sollte froh sein, dass er bei seinen Verfehlungen mit einer Entlassung davongekommen ist. Statt die Verantwortung für sein absolutes Vergehen in Regensburg zu übernehmen, greift Kardinal Müller den Papst an. Ich kann nur sagen: Kardinal Müller ist charakterlos.

Johann Nußbaum

Rimsting

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