Zum Artikel „Todesrisiko steigt auf E-Bikes“ (Titelseite):
Die „Politeinflüsterer“ sitzen beim Verkehrsminister und fordern eine Haftpflichtversicherung für E-Bikes – zufällig hat die Allianz so etwas im Programm. Folgendes Szenario: Wenn dann alle E-Bikes mit einem „Taferl“ versehen sind, kommt der ewig klamme Olaf Scholz um die Ecke und fordert eine Steuer für Radwege – die werden zwar erst in 40 Jahren gebaut aber das Geld kann man jetzt schon brauchen. Darauf wacht die Svenja Schulze auf und fordert einen Preis für die Akkus und Ladegeräte. Der Kanzlerin ist das eh wurscht. Jetzt kommt der Bund der Fahrlehrer und fordert mindestens eine Schulung von zehn Stunden, dass man mit den E-Bikes fahren darf. Für Rentner brauchen wir eine jährliche Prüfung – ob die noch fahrfähig sind. Das macht dann der TÜV oder die Dekra.
Der BUND und der Alpenverein fordern, dass man nur auf befestigten Straßen fahren darf. Damit ist das Erfolgsmodell E-Bike erledigt. Sollte sich jetzt ein Politiker verarscht vorkommen, dann hat er das vollkommen richtig erfasst.
Hans Westermaier
Kraiburg