Zur Berichterstattung über die Seenotrettung (Titelseite und Politikteil) und zum Artikel „Mehr als 100 Ertrunkene“ (Politikteil) sowie zum Kommentar von Georg Anastasiadis „Sea Watch: Deutschland greift Italien an. Unfaire Arbeitsteilung“:
Herr Anastasiadis, ein sehr guter Beitrag. Besonders deshalb, weil Sie das Ganze auch noch mit Zahlen belegt haben. Mittlerweile sind schon Teile der Bundeswehr und der Polizei mit der derzeitigen Politik der Bundesregierung unzufrieden. Das ist eine sehr gefährliche Entwicklung.
Anton Tiefenthaler
Riedering
Jeden Tag stehen ähnliche Meldungen in den Zeitungen. Ja, es ist wieder ein Boot gesunken. Ja, es sind schon wieder Boote auf dem Mittelmehr unterwegs. Ja, es gibt ja die Helden von heute – in Person von dieser Heilsbringerin, Kapitänin Frau Rackete. Ja, die Politiker in Europa – mit Ausnahme Italien – haben keine Lösungen Ja, die Politiker in den einzelnen Ländern haben keine Werte mehr, die sie uns dem Volk vermitteln können! Außer die Grünen. Ihre Stimmen bekommen sie für jeden einzelnen Baum, der noch grünt. Und die Rechten. Die bekommen ihre Stimmen, weil die Regierungen keine klare Linie verfolgen. Die Botschaft muss klar über das Mittelmeer hinaus gehen. Jeder, der in Seenot aufgegriffen wird, wird postwendend wieder an die Küsten Afrikas zurückgebracht. Kleiner Denkanstoß gefällig? Täglich sterben 30000 Kinder! Über 50 Prozent der Todesfälle sind durch vermeidbare oder behandelbare Krankheiten wie Masern, Durchfall, Malaria, Lungenentzündungen und Aids verursacht. Zusätzlich sind allein Mangelernährung und Hunger für den Tod von über 3,5 Millionen Kindern jährlich verantwortlich. Das interessiert aber die breite Masse offenbar nicht! Da ist es offenbar „besser“, jedes einzelne Boot zu erwähnen, das illegal nach Europa einreisen möchte. Menschen, die verhungern, helfen wir nicht. Dafür helfen wir Menschen, die sich einem kalkulierten Risiko aussetzen, und die es überwiegend nicht verdient haben, einen Asylstatus zu erlangen.
Heinrich Zindler
Griesstätt
Mittlerweile dürfte fast jedem klar sein, dass es sich bei der Aufnahme von „Schiffbrüchigen“ im Mittelmeer in keinster Weise um Seenotrettung handelt. Denn: Erstens: Eine Notlage wird künstlich herbeigeführt. Niemand muss von einem Kontinent fliehen, es gibt in Afrika zig sichere Staaten. Wenn man sich trotzdem auf den Weg nach Libyen macht, dann ist das keine Flucht, sondern eine private Reise, zur Erlangung erheblicher finanzieller Vorteile unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. Zweitens: Natürlich müssen Ertrinkende aus dem Mittelmeer gerettet werden, aber sie müssen nicht zwangsläufig ins ferner gelegene Europa gebracht werden, sondern unverzüglich und ausnahmslos ins nahe gelegene Libyen. Auch Tunesien und Marokko sind sichere Länder. Drittens: Der gesunde Menschenverstand sagt, dass jeder aufgenommene Migrant, einen sogenannten „Pull Faktor“ kreiert. Hinzu kommt die Tatsache, dass die wartenden Schlepperschiffe und die Absprache der libyschen Schlepper mit den „Seenotrettern“ die Ausfahrt aus Libyen geradezu provozieren. Viertens: Für die Ertrunkenen im Mittelmeer sind all diejenigen verantwortlich, die diesen Weg ermöglichen und unterstützen. Also die deutsche Regierung, allen voran Kanzlerin Merkel, die Geldgeber der NGOs, die Schlepperschiffe und nicht zuletzt die falsche, verzerrende Berichterstattung in den Medien.
Es gibt keinen Mittelweg. Entweder wir nehmen alle Migranten auf (und das sind hunderte Millionen) oder illegale Migration muss komplett unterbunden werden. Also jeder, der sich illegal auf den Weg nach Europa macht, muss in sein Herkunftsland oder in ein Transitland zurückgebracht werden. Dort kann man entscheiden, wer tatsächlich einen berechtigten Asylanspruch hat.
Cornelia Kreutz
Stephanskirchen