Zu den Berichten über das Thema Klimaschutz und die Aktionen der „Fridays for Future“-Bewegung:
Täglich erfahren wir von Aktionen zum Thema Klimawandel und Umweltrettung. Neben diesen notwendigen Aktivitäten muss dringendst auch ein Ende der „geistigen Umweltverschmutzung“ erfolgen. Die Bewahrung der Schöpfung und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur ist in den Geboten Gottes und der Lehre der Kirche längst enthalten.
Die Achtung vor dem menschlichen Leben, vom Augenblick der Zeugung bis zum natürlichen Ende, dürfte sicher die wichtigste Forderung sein. 40 bis 50 Millionen jährlich getötete ungeborene Kinder weltweit sind ein „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ (P. Johannes Paul II.), das bei den Umweltrettungsaktionen nicht zur Sprache kommt. Die Abwertung und Geringschätzung von Ehe und Familie, die Einführung der sogenannten Ehe für alle und die gleichzeitige Aufwertung und Gleichstellung der in meinen Augen widernatürlichen Lebensformen steht gegen die Schöpfungsordnung und die Natur des Menschen und findet bei den Umweltaktionen ebenfalls keine Erwähnung. Eine immer mehr um sich greifende geistige Verschmutzung – verursacht beispielsweise durch Pornografie, Drogen, Alkohol und viele andere Süchte – zählt hierzu.
Die antichristliche, laut Papst Franziskus „dämonische Genderideologie“, die immer mehr ins öffentliche Leben und sogar in die Kirche eindringt, findet bei der Rettung der Umwelt keine Erwähnung. Kehren wir um, solange noch Zeit ist! Alle Verantwortlichen in Kirche, Politik und Gesellschaft, wir alle sind gefordert beim Problem „geistige Umweltverschmutzung“.
Joseph Hartmann
Kiefersfelden
Liebe Greta, grundsätzlich ist Deine Idee, die Bevölkerung bezüglich Thema Umweltschutz etwas wachzurütteln, ja prima. Die Medien sind (noch) auf Deiner Seite. Ich werde Dir mal ein bisschen unter die Arme greifen: Jeder Mensch hat mit Sicherheit nicht die Absicht die Erde mit Vorsatz zu zerstören. Was diese Grundeinstellung allerdings sehr schnell beeinflussen kann, ist Geld. Jeder hat seinen Preis. Auch Du, Greta.
So lange Du die Einstellung „Aus den Augen aus dem Sinn“ nicht ändern kannst, wirst Du scheitern. Ich möchte nur erwähnen, dass viele Deiner Anhänger während der Demonstrationszüge ebenfalls Müll produzieren, diesen einfach liegen lassen und Zigarettenkippen auf die Straße werfen. Teilweise schaut es nach einer Demo aus wie nach einer „Straßenparty“.
Wie oft muss festgestellt werden, dass Tüten und sonstiges Material von namhaften Schnellrestaurants (hauptsächlich von Jugendlichen) einfach auf die Straße geworfen werden? Merke Dir: nicht nur die Erwachsenen verursachen Dreck.
Hier eine kurze Hochrechnung: Mach doch mal aus dem „Friday for Future“ ein „Saturday for Future“. Es hören Euch mit Sicherheit die gleiche Anzahl von Menschen, wenn nicht sogar noch mehr. Allerdings werden Dir dann definitiv gute 50 Prozent der Teilnehmer wegbrechen, die nicht mehr Schule schwänzen dürfen und keinen Bock haben, den Samstag für eine Demo zu opfern. Fordere doch auch Deine Mitstreiter auf, keinen Dreck zu verursachen.
Bitte nicht falsch verstehen: Deine Grundidee ist sehr gut und vieles könnte von vielen noch besser gemacht werden. An der Ausführung hapert es nur, wie auch die aktuelle Debatte um Deinen Segeltörn nach New York beweist. Gut durchdacht ist eben anders.
Robert Angermann
Eiselfing
Mit den sich selbst lobenden und sich sehr wichtig nehmenden Naturschützern hat man es nicht leicht. Sie führen sich auf, als wären sie die Weltretter. Als hätten sie außerdem die Natur erfunden.
Wir hatten jahrzehntelang – genau gesagt 46 Jahre lang – ein Grundstück gepachtet und betrieben eine kleine Fischzucht mit Garten und Hütte für Werkzeug, Komposthaufen und Biotop. Die Verpächterin verkaufte das Grundstück an den Landesbund für Vogelschutz. Darauf folgte die Kündigung. Alles musste weg. Der Platz müsse renaturiert werden, weil hier nichts naturgerecht sei, behaupteten sie.
Jeder, der vorbeikam, fand zuvor Gefallen an diesem kleinen Fleckchen Erde. Es war im Einklang mit der Natur: Reiher, Eisvogel, Schlangen, Frösche, Fuchs, Libellen, die schön über die Fischweiher kreisten, Hummeln und viele andere Insektenarten, auch geschützte Pflanzen, ein Brunnen mit Quellwasser, Naschzeug aus dem Garten. Fischkenner wussten die Qualität der Forellen sehr zu schätzen.
Die Naturschützer behaupteten dagegen, dass die Fische die Gewässer verschmutzen. Seit Menschengedenken gehört der Fisch zur Natur. Biber, Wolf, Bär, Luchs würden sie viel lieber sehen, weil sie das als Bereicherung für die Natur betrachten.
Es widerspricht sich so vieles, weil es an der Logik fehlt. Mit den gesammelten Geldern und Spenden, die unter dem Vorwand für Vogelschutz eingehen, werden Grundstücke gekauft, die dann unter Naturschutz stehen. Die Naturschützer streben in meinen Augen an, alles diktieren und bestimmen zu können.
Denk ich an Deutschland, seine Naturschützer und die Grünen in der Nacht, werd‘ ich um den Schlaf gebracht.
Sepp und Elisabeth Koch
Inzell