Diskussion um Seenotrettung

von Redaktion

Zum Bericht über die Seenotrettung und zum Interview mit Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, „Wir müssen Flagge zeigen“:

Jetzt ist es auch noch Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der sich zum Handlanger von Schleusern und Kriminellen vor der Küste Afrikas macht. Wunderbar! Es wird nicht mehr lange dauern, dann greift auch der „Übergutmensch“, unser Kardinal Reinhard Marx, trotz zahlreicher anderer Affären ins Geschehen mit ein. Nicht aus Nächstenliebe, nein, der guten Presse wegen, die diesen Unfug noch unterstützt. Kein Wunder, dass den Kirchen die Leute scharenweise den Rücken kehren. Als Christ möchte man beten: „O Herr, gib ihnen Hirn und Verstand, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Es geht nicht mehr lange gut. Die Wirtschaft schwächelt, irgendwann sind eventuell die Arbeitsplätze nicht mehr ganz so sicher wie bisher. Kümmern sich dann diese beiden Kirchenvertreter um die ins Land geholten Asylbewerber? Oder gar Herr Seehofer? Von seinen vollmundigen Versprechungen, für Recht und Ordnung zu sorgen, ist nicht viel erfüllt worden. Bei diesen Seenotrettern und Politikern braucht es einem nicht Angst in Deutschland und Europa zu werden. Sie sind ein Wegbereiter für die AfD und Co. In diesem Sinne: „Hurra Deutschland – hurra Europa!“

Edith Pitschka

Ampfing

Wann begreifen endlich auch die Gutmenschen bei uns, dass es sich bei den vielen Rettungs-Dramen vor der libyschen Küste nicht um Seenotrettung handelt. Sondern: Für hohe Ticketpreise setzt die ausgebuffte Schleusermafia die afrikanischen jungen Burschen und wenige Frauen mit Kindern bewusst in völlig seeuntüchtige Schlauchboote, die niemals europäische Küsten und Häfen sicher erreichen könnten. Und diese Verbrecher schippern diese Menschenfracht hinaus auf das internationale Gewässer, wo – so Gott will – die so genannten „Seenotretter-Schiffe“ bereits auf die Flüchtlings-Passagiere zur Übernahme warten. Von Seenotrettung kann hier überhaupt nicht die Rede sein. (Seenot besteht per Definition, wenn auf See ein unvorhergesehener, dringender, lebensbedrohlicher Notfall eintritt.)

Es handelt sich hier aber vielmehr um ein leider schon eingespieltes, abgekartetes Schleuser-System, für das sich die blauäugigen „Seenotretter“ in unverantwortlicher Weise mitschuldig machen. Die Schleusung und illegale Einwanderung von Afrika nach Europa auf der hochriskanten, todesopferreichen Seeroute geht somit auch mit auf das Schuldenkonto der selbst ernannten, gar nicht so edlen „Seenotretter“.

Gerd Höglinger

Rosenheim

Jetzt beteiligt sich die Kirche auch noch an der Seenotrettung. Retten von Menschen in Not ist in Ordnung. Aber muss man sie gleich über das Meer fahren, anstatt ans nächste Land? In meiner aktiven Zeit beim BRK (Wasserwacht) vor mehr als 60 Jahren wäre ich „eingeliefert“ worden, wenn ich einen am Innufer schwimmenden Ertrinkenden an das andere Ufer gerettet hätte, nur, weil dort die Sonne scheint.

Günther Klenner

Riedering

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