Beitragsrückerstattungen eine Möglichkeit

von Redaktion

Zum Artikel „Streit über höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch“ (Politikteil):

Offensichtlich ist der Widerstand gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleischprodukte sehr groß, obwohl die finanzielle Belastung im Vergleich zu den gewaltigen Kosten, die allein durch ungesunde Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht entstehen, nur gering wäre. Viele Schlaganfälle, Herzinfarkte wie auch nicht wenige Krebserkrankungen haben doch auch damit zu tun. Wäre es da nicht besser, wir würden von einer Vollkaskoversicherungspflicht abrücken und zumindest die Beitragszahler über mögliche Beitragsrückerstattungen – etwa von einem monatlichen Beitragssatz pro Jahr – entlasten, die achtsam mit ihrer Lebensführung umgehen und das Zwangssystem außer bei Unfällen nicht in Anspruch nehmen. Es ist doch nicht sozial, wenn wie inzwischen erwiesen aber kaum publiziert, dass bis zu 70 Prozent typischer Zivilisationskrankheiten selbst verursacht und dann aber alle im gleichen Maße zur Zahlung von Zwangsbeiträgen verpflichtet sind.

Offensichtlich nimmt man aber immer noch ganz selbstverständlich sündteure Geldschneidegeschäfte verbunden mit teueren Pharmaprodukten lieber in Kauf (womit oft nur unbequeme Krankheitssymptome weggenommen werden) als ein Umdenken in Richtung gesundem Lebensstil, wodurch neben erheblicher Einsparung von fehlenden Pflegekräften auch noch echte Heilungsansätze in Richtung besseres Klima entstehen könnten.

Simon Kirschner

Bad Endorf

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