Zum Artikel „Regeln für den E-Scooter-Verkehr“ (Bayernteil):
Es war von Anfang an klar, dass die Zulassung eines weiteren Verkehrsmittels in der Stadt die massiven Probleme, die München seit Jahren mit dem Verkehr hat, weiter verschärfen würde – jetzt kommen die Lamenti. Warum lässt Herr Scheuer das zu? Wahrscheinlich, um der Rathaus-SPD und OB Reiter eins auszuwischen. München wollte Radlhauptstadt werden. Der Radverkehr ist sicher gewachsen, doch mit der Einführung von E-Scootern wird der ohnehin schon enge Platz auf den Radfahrwegen in der Innenstadt zur Kampfzone, die Fußgänger werden zur Seite gefahren, gleichzeitig dürfen Radler nicht mehr die ehemalige Furt über den Marienplatz passieren. Die Scooter behindern jedes andere Verkehrsmittel und am meisten Fußgänger – und das ganz legal. So schafft man keine Verkehrswende, sondern baut das Chaos auf Münchens Straßen, das ich jeden Tag in allen Varianten erleben darf noch weiter aus. Die Radfahrer sind dabei die Hauptleidtragenden. Der aufrecht gehende Homo sapiens darf sich wieder als Neandertaler fühlen, ein paar Meter gehen ist uns ja zu anstrengend geworden…
Christian Hummel
Unterhaching