BR muss sich Stammtisch-Kritik stellen

von Redaktion

Leserbrief zum Auftritt von Moni Well und Leserbrief von Jakob Gerhard dazu:

Der Leserbrief von Jakob Gerhard ist eine Schande für Ihr Blatt. Meiner Meinung nach täten Sie gut daran, Ihre interessierte, gebildete und differenzierte Leserschaft mit Leserbriefen dieser Couleur zu verschonen. Der Leserbrief zeugt von radikaler Frauenfeindlichkeit, und das im 21. Jahrhundert. Die persönliche Animosität gegenüber der meiner Meinung nach klugen, wachen, aufmerksamen und kritischen Frau Well spricht Bände. Herrn Gerhard steht es frei, an seinem persönlichen sonntäglichen Stammtisch zu granteln und zu diskutieren, währenddessen seine Frau zu Hause putzt (am Sonntag) und kocht. Mein Beileid (mit der Gattin). Meine Meinung ist: Männer und Frauen sind nicht gleichartig, aber gleichwertig. Auch am Stammtisch. Und darum: Nicht der BR-Stammtisch muss einschneidend reformiert werden, sondern die Einstellung des Herrn Gerhard.

Rita Manna

Stephanskirchen

Dem Beitrag von Jakob Gerhard aus Rohrdorf „Lieber Monika Gruber als Moni Well“ stimme ich voll und ganz zu. Der BR muss sich dieser angebrachten Kritik stellen und handeln. Der „farblose“ Moderator sollte dringend ausgetauscht werden, bevor die Einschaltquoten noch mehr in den Keller gehen.“

Ruth Niedermeier

Neubeuern

Mit dem Ausscheiden der alten „Mannschaft“ hätte man den Stammtisch vom Bildschirm nehmen müssen. Manche Dinge lassen sich eben nicht aufwärmen!

Edelgard Merz

Oberaudorf

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