CDU-Vorstand sollte Canossa-Gang nach München machen

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Kanzlerkandidatur von Armin Laschet (Politikteil):

Man bekommt spätestens jetzt den Eindruck, dass die CDU mit Armin Laschet als Kanzlerkandidaten eine gewisse Lust am Untergang betreibt. Hier schwingt schon eine Art Todessehnsucht in den Räumen der CDU-Vorstandschaft. Der fröhliche Armin Laschet hat es jetzt geschafft, dass er in den neuesten Umfragewerten sogar hinter den zurückhaltenden Olaf Scholz und hinter die politisch völlig unerfahrene Azubi Annalena Baerbock zurückfällt. Warum haben die CDU-Granden immer noch nicht kapiert, dass der Armin einfach nicht der Typ eines Kanzlers ist, den Deutschland besonders jetzt dringend braucht? Und das spürt auch das deutsche Wahlvolk und wird es auf den Stimmzetteln ausdrücken. Hallo CDU-Vorstandschaft, wacht jetzt vier Minuten vor 12 Uhr noch auf, und wagt als Letztmögliches einen Gang nach Canossa – die bayerische Staatskanzlei in München. Nur Markus Söder kann, wenn er noch einspringt, als garantiert sicherer Joker-Kandidat, die Kanzlerschaft für die Union im September bei der Bundestagswahl retten. Und somit die CDU-CSU vor einer Riesenblamage bewahren.

Gerd Höglinger

Rosenheim

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