Zur Berichterstattung über das Gedenken an die Schlacht bei Annaberg (Bayernteil):
Historisch ist zu beachten, dass das Freikorps Oberland 1919 mit Absegnung der bayrischen Regierung gegründet wurde und mit anderen Wehrverbänden München von der Räterepublik befreite. Auch ist anzumerken, dass Oberschlesien ab 1919 mit polnischer Gewalt überzogen wurde, ohne dass die stationierten Besatzungstruppen einschritten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die mehrheitlich deutsche Bevölkerung im Selbstschutz Oberschlesien organisiert hat. Unterstützt wurde diese durch freiwillige Verbände aus dem restlichen Reich.
Unumstritten ist, dass im November 1923 Mitglieder des Freikorps beim Hitlerputsch mitmarschierten und später entsprechende Karriere machten. Jedoch ist dem Verfasser wohl unbekannt, dass es in diesen Reihen auch eine Vielzahl an jüdischen und geistlichen Kämpfern gegeben hat. Mitglieder, welche an den Zeitgeist unangepasst waren, fanden später in den Konzentrationslagern ihr Ende. Auch wird immer noch der Eindruck ermittelt, dass Hitler ein Anhänger der Freikorps war. Es ist belegt, dass er seit Beginn der 20er-Jahre keinerlei Interesse an den deutschen Gebietsabtretungen hatte.
Über 70 Jahre konnte der Gottesdienst in Ruhe und Würde abgehalten werden, bis dieser Aggressionen und Aufmärschen von SPD, Antifa und Gewerkschaften zum Opfer fiel. Der Höhepunkt gipfelte in nächtlichen Farbanschlägen. Die Freikorps wurden durch die Regierenden zu Absicherung und Stabilisierung ihrer Herrschaft geschaffen – um die Arbeit anderen zu überlassen. Eine Beurteilung dieser Generation sollte uns fernliegen, da unser Handeln von den kommen Generationen ebenfalls beurteilt wird.
Andreas Müller
Kolbermoor