Zu den Berichten über die Blockabfertigung am Grenzübergang Kiefersfelden (Bayernteil):
Allem Anschein nach lässt sich Deutschland alles gefallen, was andere EU-Staaten mit uns machen. Da werden zum Beispiel von der EZB Minuszinsen verhängt, an denen nur der Chef der Bundesbank und sein niederländischer Kollege Kritik üben, weil unsere Völker um Milliarden Zinsgelder geprellt werden. Nichts passiert. Da wird von Tirol an der Grenze eine Lkw-Blockabfertigung zum Nachteil der bayerischen Inntalbevölkerung eingeführt mit Lkw-Rückstaus oft bis zum Irschenberg, nichts passiert von deutscher Seite. Nun will Salzburg das mit Pkws nachmachen. Man fragt sich, sind unsere Politiker nicht gewillt, die Interessen der eigenen Bevölkerung durchzusetzen, oder sind unsere regierenden Volksvertreter nur unfähige, ignorante „Trottel“? Wenn unsere Politiker diesen „Grenzunsinn zu unserem Nachteil“ nicht endlich beenden können, sollten sie ihr Amt niederlegen. Die Politik in Land und Bund ist gefordert – unter anderem auch bei der EZB. Das Volk hat inzwischen „die Schnauze voll“.
Rainer Hellwig
Raubling
Die Tiroler sagen, dass sie hier in gewissen Abständen nur eine gewisse Anzahl an Lkw aus Gründen der Reinhaltung der Luft und aus Umweltgründen im Inntal durchfahren lassen. Das kann man nachvollziehen. Wenn aber nun kilometerlange Lkw-Schlangen bei uns stehen und hier die Motoren laufen, dann haben eben wir das Problem.
Ich bin am Mittwoch nach München gefahren. Der Stau reichte um 10 Uhr morgens bis zur Autobahnausfahrt Holzkirchen – meist zweispurig. Kollegen erzählten, dass die Lkw auch auf der Autobahn, vom Chiemsee kommend, standen und auch die Nebenstraßen durch Nußdorf und Brannenburg total überlastet waren. Warum lassen wir uns das alles gefallen und reagieren nicht? Meiner Meinung wäre es ganz einfach zu reagieren: Wir machen auch an der Grenze bei Kiefersfelden eine Bockabfertigung – dann Richtung Deutschland.
Dann haben die Österreicher nämlich ein größeres Problem. Unsere Autobahn hat, von München kommend, drei Spuren (die Lkw standen meist zweispurig). Bei gleichem Verkehrsaufkommen würde das bedeuten, dass in Tirol die Autobahn bis mindestens Innsbruck zu wäre und der Verkehr dann sicher auch auf den Bundesstraßen stehen würde. Vielleicht würde man dann mal in Tirol nachdenken und an gute Nachbarschaft denken. Müssen wir uns denn wirklich alles gefallen lassen? Das ist meine Meinung.
Bernd Pusch
Rosenheim