Unverständnis für 3G-Regeln in Kirchen

von Redaktion

Zu den Berichten über die aktuelle Corona-Lage (Politik- und Lokalteil):

Mit großem Unverständnis verfolge ich die Artikel mancher Gemeinden, in denen darauf hingewiesen wird, eine Teilnahme an bestimmten Gottesdiensten nur noch mit 3G-Regeln zuzulassen. An den Kirchentüren werden Zugangskontrollen durchgeführt. Ein Eintritt sei sonst nicht möglich. Ich denke, dass niemand das Recht hat, Gläubige aus der Kirche auszuschließen. Ich habe nicht mitbekommen, dass jemand in der Kirche keinen Platz gefunden hätte, auch nicht in kleinen Kirchen. Ich habe bisher erlebt, dass Rücksicht genommen wurde, indem älteren Personen ein Platz geschaffen wurde, dafür manche Junge dann im Stehen die heilige Messe mitgefeiert haben oder dass man mit zusätzlichen Stühlen improvisiert hat. Wir Katholiken sind eine Gemeinschaft und sollten diese leben und niemanden ausgrenzen, egal welcher Impfstatus, welches Aussehen, woher er kommt. Jeder Ungeimpfte hat seine Begründung, die legitim ist. Ganz abgesehen von den organisatorischen und den finanziellen Problemen, die die Tests für manche Kirchenbesucher mit sich bringen werden. Außerdem hat sich gezeigt, dass kaum Ansteckungen in den Kirchen aufgetreten sind. Wir haben ein Grundrecht, die Religionsfreiheit frei ausüben zu können. Diese sollte zu jeder Zeit möglich sein, nicht nur an bestimmten Wochentagen. Die heilige Messe muss für jeden, der das Wort Gottes hören und die Sakramente empfangen möchte, zugänglich sein. Es sollte keiner vor der Tür abgewiesen werden, wie einst Maria und Josef. Jesus hat niemanden ausgegrenzt, jeder war bei ihm willkommen. Die Kirche sollte Jesus nachahmen und nicht aus Angst die Tore schließen. Lasst eine Spaltung der Kirche nicht zu, lasst uns lieber im Gebet verbunden sein.

Brigitte Winkler

Bernau

Lange versuchte ich, mein Vertrauen in die Bundesregierung und auch in die angeblich neutrale Berichterstattung der Zeitung(en) zu bewahren. Aber jetzt ist es vorbei, mir platzt der Kragen. Da lese ich von der „Welle der Ungeimpften“ und dass verständlicherweise das Pflegepersonal der Krankenhäuser am Limit ist oder schon gar überlastet. Gleichzeitig höre ich, dass bis zu 20 Prozent der Intensivbetten nicht mehr bewirtschaftet werden können, weil das Pflegepersonal nicht mehr zur Verfügung steht. Da denke ich mir: „Herr Spahn, Job schlecht gemacht, setzen, sechs!“ Er hat nämlich in fast zwei Jahren der Ausnahmesituation immer noch nicht genügend Geld in die Hand genommen, um endlich Pflegekräfte in unseren Krankenhäusern angemessen zu bezahlen.! Er hat gleichzeitig ein großes Missmanagement bezüglich des Einkaufs von Atemschutzmasken veranstaltet. Es sind hier unvorstellbar große Summen an Geld verschwendet worden. Aber: Keiner macht einen Minister zum „Sündenbock“ – sondern lieber Menschen wie mich, die sich – wohlüberlegt – aus Sorge vor unbekannten (oder nicht veröffentlichten) Nebenwirkungen von nur in Notfallzulassung angewendeten, aus den Ärmeln gezauberten Impfstoffen noch nicht impfen lassen wollen, sondern Zeit brauchen, um weitere Informationen zu sammeln. Die mediale Berichterstattung, auch dieser Zeitung, trägt zu dieser Schieflage durch völlige Einseitigkeit bei. Mir wird der gesunde Menschenverstand aberkannt – mir?

Dr. Judith Schäfer

Riedering

Mit Verlaub an den Herrn Chefarzt und den Chefredakteur, aber muss so eine weitere Panik- und Angstmaschinerie wirklich sein? Sie erlauben sich hier einen Bereich anzugreifen, der seit Wochen aufgrund steigender Inzidenzwerte nichts Neues darstellt, doch ganz plötzlich ist es ein nicht mehr zumutbares Szenario des täglichen Lebens? Auch ist mittlerweile klar, dass Geimpfte (wie ich selbst) keinen Schutz vor Ungeimpften haben, sondern lediglich einen schwächeren Verlauf der Krankheit. Das waren zu Beginn auch noch ganz andere Schlagzeilen. Mit diesen Artikel prophezeien Sie ein Szenario der Angst, Panik und Ungewissheit für alle Bürger im Landkreis, Freistaat und in unserem Land. Komischerweise ist mit dem Erscheinen dieses Artikels zusätzlich der Ruf von Herrn Söder wieder laut geworden, nach den Herbstferien wieder verschärfte Corona-Regeln herbeizurufen. Sollte dieses Ihr Ziel gewesen sein, hatten Sie anscheinend vollen Erfolg. Sie werden immer wieder in Krankenhäusern, auch ohne Corona, an die maximalen Kapazitäten stoßen. Entweder es fehlt an medizinischem Personal und Räumlichkeiten oder es mangelt an nicht vorhandenen oder bereitstehenden Gerätschaften. Gerade in der Notfallambulanz. Auch ist klar, dass nicht wichtige oder gar nicht akute Operationen keine Priorität besitzen. Des Weiteren stellen Sie hier ganz öffentlich das System „Krankenhausampel“ vom Landesamt für Gesundheit an den Pranger, rufen indirekt einen weiteren Lockdown aus und greifen somit die von uns allen lang ersehnte Freiheit im Menschlichen sowie in Raum und Zeit an, nur weil Sie etwas befürchten, das trotz allem mit der Impfung verhindert werden sollte. Ruhig bleiben!

Christian Eckleder

Mettenheim

Ich bin doch sehr erstaunt über die Aussage von Herrn Hübner aus dem Haunerschen Kinderspital in München, dass sich die hohen Inzidenzen dort angeblich nicht sonderlich bemerkbar machen. Laut meinen aus erster Hand stammenden Informationen stand die vergangenen Tage ein verzweifelter Vater mit seinem an Covid-19 erkrankten Kind mehr als eineinhalb Stunden vor der Klinik und versuchte verzweifelt, ein Bett zu bekommen. Er telefonierte dann im weiteren Verlauf erfolglos viele Münchner Kliniken ab.

Jürgen Weiß

Riedering

Ich hab jetzt sowas die Nase voll, dass mir regelrecht schlecht wird, wenn man die ganzen Corona-Geimpften-Lügen noch weiter hört. Wie lange will man uns noch dieses eintönige Märchen zumuten? Mittlerweile ist jedem noch normal denkendem Mitbürger bekannt, dass der Impfstoff weder eine Immunität noch einen Schutz vor Ansteckung oder Verbreitung des Virus sichert. Von einer Herdenimmunität ganz zu schweigen. Jeder seriöse Arzt wird nichts anderes behaupten können. Jede seriöse Krankenschwester (ich kenne einige) bestätigt, dass es nicht an Intensivbetten mangelt, sondern an mangelndem Personal, weshalb ganze Stationen im Krankenhaus geschlossen werden mussten. Das krankhafte Kaputtsparen und Schließen von Krankenhäusern und den damit verbundenen Mangel an Intensivbetten haben unsere Politiker zu verantworten. Und die stellen sich hin und schieben es auf die getesteten Ungeimpften. Welch feiges, inkompetentes und korruptes Verhalten. Klar ist, dass ungetestete Geimpfte, welche positiv sind, das Virus, oft ohne Wissen, weiter verbreiten und Ungeimpfte wie auch Geimpfte anstecken. Solange sich die Geimpften nicht wieder testen lassen müssen, wird Corona von den Ungetesteten weiter verbreitet. Lasst die gesunden Ungeimpften in Ruhe, und sucht euch einen neuen Sündenbock!

Gabi Aloi

Haag

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