Zu den Berichten über die Klimakonferenz in Glasgow (Politikteil):
Zurzeit findet die 26. (!) Klimakonferenz statt, diesmal in Glasgow. Und wieder nichts als Bla, Bla, Bla. Kontrastprogramm: In Bangladesch lassen Gerbereien und Färbereien tonnenweise Gifte und Säuren in die Flüsse und in den Indischen Ozean fließen. Dies nur als beliebiges Beispiel.
Mindestens einmal pro Woche wird von neuen Klima-Katastrophen berichtet; die USA schämen sich nicht, „Müll-Weltmeister“ zu sein, Putin hat sogar die Ausbeutung (Öl, Gas) der Arktis zur obersten Staats-Priorität erklärt. Da wirken Greta Thunberg und viele weitere Klimaaktivisten mit ihren erhobenen Zeigefingern schon fast niedlich.
Und Lösungsansätze? Emissionshandel? CO2-Steuer? Ich habe das Kyoto-Protokoll – in Auszügen – gelesen. Das Naheliegendste steht nicht zur Debatte: die ständig steigende Weltbevölkerung. Das ist doch die überdeutliche Ursache des Übels. Auf unserer Erde gibt es zu viele Menschen, also muss die Erdbevölkerung endlich zurückgefahren werden! Aber wer hat den Mut, dieses Fass aufzumachen, lasten doch viele Tabus auf diesem Thema.
Ich bin 1952 geboren. Damals existierten 2,6 Milliarden Menschen, heute sind es 7,9 Milliarden, eine Verdreifachung während meines Lebens. In allen Ozeanen treibt Plastik in gigantischer Menge, sogar in jedem Mineral- und Heilwasser befindet sich Kunststoff. Überall Dreck und Müll, Naturvernichtung, Erderwärmung und Artensterben. Wer auf die Selbstreinigung der Natur oder eine Wundertechnik hofft, der hat die unberechenbare Dynamik von fast acht Milliarden Menschen nicht verstanden. Und wer mit Gott argumentiert (wachset und mehret euch), der muss sich fragen, ob dieser Gott wollen kann, dass wir uns kurzfristig ausrotten. Es gibt ein Bibelwort, das die Realität viel zutreffender beschreibt: „…denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Alois Aicher
Halfing
Eine wichtige Voraussetzung, dass die in den jüngsten Weltklimakonferenzen beschlossenen Klima-Rettungsmaßnahmen eine Chance auf Erfolg haben, ist das Gelingen, das hemmungslose, beschleunigte Wachstum der Weltbevölkerung (besonders der Dritten Welt) zu bremsen und zu stoppen. Alle wirtschaftlichen und sozialen teuren Hilfsprogramme laufen chancenlos hinter den explodierenden Geburtenraten hinterher. Laut Statistiken haben dort die Frauen vier bis sieben Kinder!
Wirkungsvolle Geburtenregelungen müssen in den besagten Regionen endlich mal höchste Priorität bekommen. Sonst sind am Ende der daraus folgenden Konsequenzen alle von den Industrieländern beschlossenen und angewandten großen Klimaschutzmaßnahmen nur Makulatur.
Egal wie wir uns in Zukunft anstellen, wir können unsere Erde nicht zerstören, sondern nur die Existenzgrundlage für die Menschheit schmälern und sogar vernichten. In erdgeschichtlichen Dimensionen wird die Menschheit auch nur einen Zeitraum einnehmen wie die Dinosaurier. Nur, die Menschheit schafft ihr Ende voraussichtlich ganz alleine.
Gerd Höglinger
Rosenheim
Alle Fakten zum Klimawandel liegen auf dem Tisch, er ist eine Tatsache. Wenn in Glasgow trotzdem keine konkreten, verbindlichen Maßnahmen ergriffen werden, so ist das sicher bedauerlich. Aber alle zur Diskussion stehenden Maßnahmen werden am weiteren globalen Anstieg der CO2- Konzentration nichts ändern. Solange die Menschheit nicht aufhört, sich ungezügelt zu vermehren und nach Wohlstand zu streben, wird der Energieverbrauch weiter steigen.
Wöchentlich werden auf dieser Welt mehr Kohlekraftwerke in Betrieb genommen, als wir in Deutschland bis 2030 abschalten. Auch Atomkraftwerke werden in vielen Ländern wieder geplant und errichtet. Wir schalten unsere demnächst alle ab. Vielleicht gelingt es uns in Deutschland ja, in 20 Jahren klimaneutral zu wirtschaften und zu leben. Ich wünsche es der jungen Generation von Herzen.
Vor allem wünsche ich mir, dass der Rest der Welt, der für 98 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich ist, unserem Beispiel folgt. Leider wird das ein Wunschtraum bleiben, wenn bald 10 Milliarden Menschen von allem mehr brauchen: mehr Energie, mehr Nahrung, mehr Land, mehr Wasser.
Also, liebe Greta, liebe Luise, wenn ihr für die Umsetzung eurer Ziele mehr Geld braucht: bitteschön. Die EZB und die Weltbank wird es den Politikern, die ihr vor euch hertreibt, gerne geben. Natürlich (fast) zinsfrei. Wer diese Billionen zurückzahlen wird? Keine Ahnung. Ich nicht. Ich bin Rentner.
Josef Beiwinkler
Schechen
Gott hat uns Menschen eine wunderschöne Welt geschenkt, sozusagen das Paradies auf Erden, mit der unbeschreiblichen Schönheit der Natur und vielem anderen. Wie wird es ihm gedankt? Indem Menschen dieses Wunderwerk zerstören! Es könnte einem das Herz zerreißen, wie mit dem Geschenk Gottes an uns Menschen umgegangen wird. Die Natur wird vernichtet.
Bereits jedes Kind in der Schule lernt, dass der Urwald unser Klima beherrscht. Was dort geschieht, ist unglaublich, unfassbar, ein Wahnsinn. Im Jahr 2020 wurden 4,2 Millionen Hektar tropischen Waldes vernichtet. Jede Minute wird eine Fläche in der Größe von 27 Fußballfeldern zerstört. Schuld an dieser Misere ist die Urwald-Mafia. Förster, Polizei, Beamte, Politiker und viele mehr stecken hinter dieser Mafia. Urwaldforscher werden mit Mord bedroht, falls sie sich nicht zurückziehen.
Wie immer und überall spielt das Geld die größte Rolle, mehr als das Leben. Diese Mafia bereichert sich daran. Für das Volk am Amazonas ist die Abholzung die größte Einnahme, weil sie sonst in Armut lebt. Ein Oberförster verdient umgerechnet 160 Euro im Monat. Der Klima-Gipfel ist eine Lachnummer und was diese unnützen Treffen den Steuerzahler kosten. Gott ist die Liebe, aber er kann auch zornig werden, wenn er sieht, was mit seinem Geschenk Erde die Menschen machen. Er zeigt es uns, indem Katastrophen passieren, Brände, Hochwasser und viele Unglücke. Man kann es auch vergleichen, wenn ein Kind unartig ist, wird es von den Eltern bestraft und in die Schranken gewiesen. Greta Thunberg und alle Freitagsschulschwänzer könnten sich nützlich machen und sich über das Klima ihren Kopf zebrechen, statt blöd daher zu reden. Schließlich ist es ihre Zukunft.
Edeltraud Schwarz
Pfaffing
Die Bezeichnung „Weltklima-Macher“ finde ich irgendwie unpassend. Das Weltklima existiert schon sehr lange, die Erde schafft das auch ohne Menschheit global. Der Klimaeinfluss der Menschen ist zwar nicht zu leugnen, das Pariser Klimaziel von 1,5 Grad Erderwärmung dürfte schlicht nicht realistisch sein. Klimarechenmodelle und der CO2-Ablasshandel helfen dabei nicht wirklich.
Der G20-Gipfel in Rom wird auch sein Ziel der weltweiten Corona-Impfung von 70 Prozent bis September 2022 nicht erreichen, natürlich nicht. Vielleicht gibt es ja Länder, die sich von der globalen Impfindustrie mit ihren überteuerten Impfstoffen und auch der WHO nicht unter Druck setzen lassen. Die gesetzten Ziele werden auch deshalb nicht erreicht, weil schon seit Jahrzehnten Hunger und Armut in vielen Teilen der Welt auch nicht besiegt wurden. Auch Kriege gibt es nach wie vor, und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Ob sich „Impfer und Klimawandler“ da nicht irgendwo lächerlich vorkommen?
Die von Menschen verursachte Umweltzerstörung hat gigantische Dimensionen erreicht und sicher einen Einfluss auf das Klima. Wirklich daran ändern wollen einige globale Konzerne und auch manche Politiker allerdings nichts. Das Ungleichgewicht der Verteilung scheint die Grundlage des bestehenden Wirtschaftssystems zu sein. Eine Zivilisation, die seit Jahrhunderten nur mit Armen und Reichen funktioniert, wird an einer Veränderung auch kein Interesse haben.
Die Auswirkungen des neuen Berliner-Lobbyistentages, auch als Bundestag bekannt, wird man abwarten müssen. Ändern wird sich wohl nichts, eine Bonpflicht für Politiker gibt es nicht und politische Korruption dürfte in Deutschland auch straffrei sein, sonst wären einige Damen und Herren aus ihren Ämtern entfernt worden.
Dieter Placht
Bruckmühl