Hilfe für Ukraine spaltet die Meinungen

von Redaktion

Zu den Berichten über den Krieg in der Ukraine (Politikteil und Lokalteil):

Wer ist Putin? Ein machtbesessener, rücksichtsloser Machthaber und Diktator Russlands. Der über Leichen geht. Der Angst und Schrecken mit seinem Überfall auf die Ukraine verbreitet. In den vormals bolschewistischen Staat hat sich der Kapitalismus eingeschlichen. Vor allem für die Politführung und deren Freunde. Das russische Volk spürt davon nichts. Es wird kurz gehalten. Während die Machthaber im Geld schwimmen und sich im Westen eingekauft haben, auf Kosten des russischen Volkes.

Sie haben in Deutschland, England und der Schweiz Schiffe, Autos und vor allem Immobilien gekauft. Oh, russisches Volk, wann werdet ihr wach? Eure Volksvertreter sind Egoisten. Wo ist der Kommunismus, für den nach der Zarenzeit gekämpft wurde? Gleichheit, Brüderlichkeit und Verbundenheit. Eure Führungskräfte sind schon lange keine Kommunisten mehr, sondern Kapitalisten, geld- und machtbesessen. Die Menschen der Ukraine haben dies erkannt. Sie kämpfen um ihre Freiheit und ihr eigenes Land. Sie wollen nicht mehr von Russland geknechtet werden. Alles vergeht, auch Putin.

Franz Stuhlreiter

Halfing

Es wird höchste Zeit, der ukrainischen Regierung den Geld- und Waffenhahn zuzudrehen und auch keine Flüchtlinge mehr aufzunehmen. Wenn unser Bundespräsident zum Dank für all unsere Hilfe in Kiew zur „unerwünschten Person“ erklärt wird und der Botschafter Melnyk uns Deutsche ständig beschimpft und beleidigt, sollte man den Botschafter umgehend ausweisen, die diplomatischen Beziehungen zu der Regierung in Kiew einfrieren und sofort alle Geld- und Waffenlieferungen sowie auch die Aufnahme von Flüchtlingen stoppen.

Wenn diese ukrainische Regierung auch gegenüber Herrn Putin so aufgetreten ist, wundert es mich nicht, dass es keine diplomatische Lösung in dem Konflikt geben konnte. Vielleicht wäre ein Regierungswechsel in der Ukraine hilfreicher als einer in Moskau, um diesen Krieg schnell zu beenden.

Übrigens: Was haben die ganzen ukrainischen Flüchtlinge hier zu suchen, und warum wollen unsere Politiker diese Menschen „schnellstmöglich integrieren“? In der Westukraine ist kein Krieg, und Putin wird sicher nicht die ganze Ukraine einnehmen. Warum also sollen wir diese Menschen (vom Schlage eines Selensky oder Melnyk?) dauerhaft bei uns aufnehmen und integrieren?

Ziel muss doch sein, dass diese Menschen nach Ende des Krieges wieder nach Hause gehen und ihr Land wieder aufbauen. Bach all den Beleidigungen, Angriffen und weiteren Affronts gegen uns Deutsche seitens der ukrainischen Regierung ist meine Solidarität mit der Ukraine auf Null gesunken.

Joachim Funke

Wasserburg

Die Richtung stimmt eben nicht, Herr Schier. Die Russen feiern am 9. Mai den vaterländischen Sieg über Nazi-Deutschland. Statt des Politikertourismus nach Kiew sollte Scholz und seine Regierung aus Dankbarkeit an dieser Feier teilnehmen, denn dieser Sieg der Alliierten mit Russland war für uns Deutsche die Befreiung vom Nationalsozialismus und von Hitler. Schon vergessen?

Es war kein Fehler, nach dem Fall der Mauer mit Russland eine friedfertige Wirtschaftsbeziehung aufzubauen, für die man sich nicht entschuldigen muss, Herr Steinmeier und Herr Scholz. Die Wiedervereinigung wäre ohne das Einverständnis Russlands nicht zustande gekommen. Russland hat seine Verträge mit Deutschland und der EU immer eingehalten. Von Erpressung habe ich in dieser Hinsicht nichts gehört.

Welchen Grund haben wir also, Russland wirtschaftlich und militärisch zu vernichten, wie es der US-Verteidigungsminister in Ramstein gefordert hat? Es muss doch jedem klar sein, dass das für Europa einen Dritten Weltkrieg bedeuten würde. Ein Fressen für die amerikanische Rüstungsindustrie, und wir könnten das teure Fracking-Gas kaufen. Gelobt sei, was arm macht.

Das Ganze nur, weil die Ukraine ihre Territorialprobleme mit Russland und die Korruption im eigenen Land seit ihrem Bestehen nicht in den Griff kriegt. Und wir Deutschen machen da mit und lassen unser Handeln von gerissenen Marktschreiern wie Selenskyj und Melnyk bestimmen.

Da stellt sich schon die Frage, ob wir auf der nach oben offenen Verblödungsskala schon ganz oben angekommen sind. Angesichts der eigenen Schuld an diesem Dilemma hat die gesamte Führung der Ukraine allen Grund, den Krieg und das Leid in der Bevölkerung zu beenden. Statt um Waffen zu betteln, um diesen sinnlosen Krieg noch lange weiter zu führen.

Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

Höchste Eisenbahn, dass Frau Lambrecht als Verteidigungsministerin ihren Hut nimmt und zurücktritt. Als Nachfolgerin wünsche ich mir Frau Strack-Zimmermann.

Wenn die nach Moskau fährt, sitzt Putin wahrscheinlich nicht mehr an seinem großen Tisch, sondern darunter. Und spätestens im Oktober würde, passend zur Revolution, wohl auf dem Roten Platz die deutsche Fahne wehen.

Georg Schmid

Kolbermoor

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