Ein guter Sieg des Besseren über die Sympathischen

von Redaktion

Zum Bericht „Untröstliche Ukrainer nach Niederlage gegen Wales“ (Sportteil):

Ihr Sportexperte Günter Klein schreibt: „Wales verdient viele Sympathien, aber es ist wichtiger, dass die Ukraine bei der WM vertreten sein wird.“

Wenn man den Gedanken konsequent zu Ende denkt, heißt das: Wales soll freiwillig mit seiner B-Mannschaft antreten. Der Schiedsrichter wird angewiesen, großzügig Rote Karten und Elfmeter gegen Wales zu pfeifen. Oder das Spiel wird planmäßig abgebrochen und die Ukraine durch ein Sportgericht zum Sieger erklärt.

Wenn wider Erwarten Wales doch gewinnt, sollte sich Wales in Grund und Boden schämen, und harte Sanktionen sind fällig. Als letztes Mittel bleibt die „Wildcard“. Das heißt, die Zahl der WM-Teilnehmer wird um einen Platz aufgestockt – und den bekommt die Ukraine geschenkt.

Herr Klein bezeichnet das als „eine tiefe Kultur des Fairplay“. Ich bin der Ansicht, dass im Sport immer der Bessere gewinnen soll und nicht der Sympathischere.

Volker Lasser

Ampfing

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