Zum Bericht „Tiefenbrunnen soll tabu bleiben“ (Lokalteil):
Es ist unglaublich. Nach einem Kiesabbauunternehmen kommt jetzt die zweite Firma, die zulasten unseres heimischen Grundwassers Unternehmensgewinne erzielen möchte. Dagegen müssen wir uns alle massiv wehren.
Und ein Wort an Frau Jostock: Ihre Argumentation „Es ist doch besser, regionales Wasser zu trinken, als teures Wasser aus den Vogesen herzuschaffen“ ist etwas überholt. Erstens: Jeder, der regionales Wasser trinken möchte, kann das auch tun, indem er ganz einfach seinen Wasserhahn aufdreht. Das mache ich auch so. Und bei Bedarf Kohlensäure beimischen, ist auch ganz einfach.
Und zweitens: In der heutigen Zeit ist es wesentlich schlauer, eigene Ressourcen (zum Beispiel Grundwasser) zu schonen und stattdessen fremde Ressourcen (zum Beispiel jene aus Frankreich) zu verbrauchen.
Rainer Rosenberger
Mühldorf