Zum Bericht „Deutsche Bischofskonferenz – Die Debatte um Reformen entgleist“ (Bayernteil):
Kommentar und Beitrag zur Deutschen Bischofskonferenz in Fulda bezüglich der Themen des Synodalen Wegs in Deutschland unterstellen Menschen in Verantwortung und der gläubigen Annahme der Lehre der katholischen, apostolischen Kirche Entgleisungen wider den Zeitgeist. Der einseitige, Wahrheit kürzende Kommentar und der Artikel tragen nicht zur ausgewogenen Berichterstattung geschweige denn Einordnung bei. Wer den fraglichen Auszug des Interviews mit Kardinal Koch kennt, weiß auch, wie es weitergeht: „Dagegen hat die Bekennende Kirche mit ihrer Barmer Theologischen Erklärung im Jahre 1934 protestiert, deren erste These heißt: „Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle der Verkündigung außer und neben diesem einen Wort Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen. Der christliche Glaube muss stets ursprungsgetreu und zeitgemäß zugleich ausgelegt werden. Die Kirche ist deshalb gewiss verpflichtet, die Zeichen der Zeit aufmerksam zur Kenntnis zu nehmen und ernstzunehmen. Sie sind aber nicht neue Offenbarungsquellen. Im Dreischritt Sehen, Urteilen und Handeln gehören die Zeichen der Zeit zum Sehen und keineswegs zum Urteilen neben den Quellen der Offenbarung.“
Dies vermisst Kardinal Koch, ebenso viele im Kommentar angegriffene und verunglimpfte Gläubige in den Texten des Synodalen Weges. Es ist nicht nur unsachgemäß und unlogisch, die schlimmen Missbräuche gegen die Wahrheit Gottes und der Kirche in Stellung zu bringen, sondern auch die einseitige Überheblichkeit mancher Synodalfreunde. Kardinal Koch sagte selbst: „Nur die Wahrheit macht frei, nicht die Freiheit wahr!“
Dr. Stephan Maria Hitzel
Raubling