Lieber viele kleine Lösungen als eine überdimensionierte

von Redaktion

Zu den Berichten über den Brennernordzulauf (Politikteil und Bayernteil):

Die Zukunft des Verkehrs liegt nicht in der Verwirklichung von Dinosaurierprojekten wie Stuttgart 21, Berliner Flughafen oder dem Bau einer zweiten Stammstrecke. Der Lösungsansatz muss eine Entzerrung und Verteilung des Güterverkehrs bewirken. Davon profitieren dann auch Regionen, die vom ÖPNV praktisch abgeschnitten sind.

Was hilft es, eine Monsterverbindung von Skandinavien bis Sizilien zu haben, und das Chemiedreieck Burghausen bleibt weiter abgehängt? Wir brauchen ein Schienennetz, das den Namen Netz verdient. Im Störfall (siehe aktuell Garmisch, Ramerberg und die zahlreichen, urplötzlich aufgetauchten Langsamfahrstellen der Bahn) bietet so ein Netz auch Ausweichmöglichkeiten. Das bietet eine viergleisige Trasse eben nicht.

Hans Winhart

Ostermünchen

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