Letzte Generation auf dem Weg zum Ökoterrorismus

von Redaktion

Zum Bericht „Es handelt sich um eine strafbare Nötigung“ (Politikteil):

Wieder gerät die Gruppierung „Letzte Generation“ in negative Schlagzeilen, nachdem Rettungsdienste infolge eines durch Demonstranten verursachten Verkehrsstaus in Berlin nicht rechtzeitig an den Unfallort gelangen konnten.

Grünen-Chefin Ricarda Lang befeuerte Straßenblockaden im April mit ihren Worten „Ich halte zivilen Ungehorsam für ein legitimes Mittel des politischen Protestes, wenn er eben friedlich vonstattengeht.“ Dadurch werden Menschenleben als Kollaterialschäden mit dieser „ungeschickten“ Aussage leichtfertig in Kauf genommen.

Was kommt als Nächstes? Aufruf zum Ökoterrorismus! Den Gipfel des Zynismus erreichte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag Stefan Gelbhaar (Diäten von monatlich über 10000 Euro plus Kostenpauschale steuerfrei von gut 4500 Euro), nachdem er den Hirntod der bedauernswert verunfallten Radfahrerin mit keinem Wort erwähnte, sondern sich äußerte: „Derart schlimme, tödliche Abbiegeunfälle sind vermeidbar. Geschwindigkeit runter, mehr technische Umfeldsicherheit im Fahrzeug, bessere Kreuzungsdesign und mehr Vor-und Rücksicht.“ Somit wird sofort versucht, eine kriminelle Aktion zu verharmlosen, um die Schuld bei anderen zu suchen. Und so ein Abgeordneter vertritt das deutsche Volk im Bundestag.

Fakt ist: Es wurden Rettungsdienste an einer Menschen-Rettungsaktion massiv behindert. Beobachtet man die Regierungsarbeit der Ampelkoalition in den vergangenen 365 Tagen, so sind unser Ansehen und Zuverlässigkeit im Ausland drastisch gesunken. Aber andere Hochkulturen sind an ihrer Dekadenz auch schon vor uns zugrunde gegangen. Die „Letzte Generation“ sollte zuerst einmal lernen, kein Papier oder Fresstüten achtlos in den Straßengraben zu werfen.

Adelbert Schömer

Rosenheim

Liebe Klimaaktivisten! Deutschland zeichnet für etwa zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. China liegt bei rund 30 Prozent. Warum klebt ihr euch nicht in China auf die Straße, sondern in einem Land, das Klimaschutz sehr ernst nimmt? Sinnlose und gefährliche Aktionen erregen Aufmerksamkeit, aber helfen nicht. Wenn es allerdings um Letzteres geht, macht einfach weiter so.

Martin Metzger

Rosenheim

Gefängnis schreckt diese Aktivisten nicht. Sollte man nicht bei den Aktionen die Straßen ein oder zwei Tage so gesperrt und die Aktivisten einfach auf dem Boden pappen lassen? Ich glaube, das würde sie schon treffen. Sollte man mal probieren.

Helmut Sageder

Wasserburg

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