Zum Leserbrief „Ohne Mobilfunk geht es auf dem Land nicht“ (Leserbriefseite):
Dem Leserbriefschreiber, der verächtlich von „aus ihren Löchern hervorkriechenden Mobilfunkgegnern“ sprach, sei nochmals gesagt: Mobilfunk ist nachweislich gesundheitsschädlich (siehe VerbraucherOrganisation „Diagnose Funk“). Ich gehöre zu den „spinnerten Elektrosensiblen“ ohne Handy. Eine Zeit lang verbrachte ich die Nacht mit Schlaflosigkeit, Muskelzuckungen, Herzrhythmusstörungen, schrecklichen hypnotischen Bildern und morgendlicher Erschöpftheit in einem Zimmer, das ohne mein Wissen unter anderem von nachbarlichem Schnurlos-Telefon und WLAN beballert wurde. Das erfuhr ich nachträglich von einem Baubiologen mit Messgerät. Nun habe ich selbst ein Messgerät, mit dem ich die Richtigkeit meiner Wahrnehmungen überprüfen kann. Und schlafe gut in einem Raum, der derzeit – noch! – unbelastet ist.
Auch wenn Funk-Fans es lächerlich machen wollen: Maßgeblich für Gesundheit ist (neben Ernährung, Bewegung und so weiter) die überall vorhandene Lebensenergie, die seit Jahrtausenden in östlichen Meditations- und Medizin-Traditionen gepflegt wird. Die aber durch den stetig wachsenden Antennenwald regelrecht verseucht wird. Die smarte Überwachungs-Welt und uferlos hohe deutsche „Grenzwerte“ lassen grüßen. Wenig erbaulich auch die Bestückung von ehemals idyllischen Berggipfeln mit Riesen-Antennen, die den Wanderer zur „Erholung“ oben empfangen. Manchen ist eben nichts heilig.
Mobilfunk stört die natürliche Elektrizität im menschlichen Körper und drückt das psychische Befinden. Alle leiden darunter, doch für die meisten sind die Vorgänge zu subtil, um sie als Ursache späterer Erkrankungen zu erkennen. Für mich ist sonnenklar, dass Politiker unsere Gesundheit und unsere Freiheit an Digital- und Pharmakonzerne verkauft haben.
Brigitte Lichtenau
Rosenheim