Zu den Berichten über die Demonstrationen von Klimaaktivisten in Lützerath (Politikteil):
Nun haben die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ dem Staat den Krieg erklärt. Das Ziel soll Klimaneutralität bis 2030 sein, das heißt Deindustrialisierung und Vernichtung des von Generationen innovativer Unternehmer und deren fleißigen Mitarbeitern erreichten Wohlstandes. Die Aktivisten wollen nicht zur Kenntnis nehmen, dass Deutschland nur für zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich ist und somit selbst bei Realisierung dieses irrwitzigen Zieles das Weltklima davon nahezu unberührt bliebe.
In Berlin sitzt die Organisation „Wandelbündnis“, ein Verein, der es sich zur Aufgabe macht, radikale Gruppen durch Schulungen über Verhaltensregeln für zivilen Ungehorsam zu beraten. Darüber hinaus unterstützt er Protestaktionen finanziell und stellt Vollzeitaktivisten sozialversicherungspflichtige Arbeitsverträge aus.
Wenn Polizei und Justiz keine Wege finden sollten, diesem Treiben von Verschwörern Einhalt zu gebieten, wäre dies eine Bankrotterklärung und das Ende unseres Rechtsstaates.
Ulrich Huber
Staudach-Egerndach
Kein Zweifel, die Emissionen der Treibhausgase müssen drastisch reduziert werden. Auch wir in Deutschland müssen alles tun, was möglich ist. Die Klimaaktivsten verzerren aber die Tatsachen in nicht zu akzeptierender Weise. So soll die Verhinderung des Braunkohle-Abbaus hierzulande ermöglichen, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Ständig wird der Eindruck vermittelt, wir könnten die Welt retten. Schierer Unsinn!
Deutschland emittiert etwa 1,8 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und dieser Anteil ist seit 1990 etwa um 30 Prozent gesunken. Der Energiebedarf wird teilweise schon zu 50 Prozent aus Erneuerbaren gedeckt. Es wird massiv an weiteren Verbesserungen gearbeitet.
Ein Milliardenheer von Menschen strebt aber (verständlicherweise) nach einem Wohlstand, der dem unseren vergleichbar ist. Mit allen Folgen für das Klima. Wo also sind die Hebel?
Was auf die Menschheit – schon jetzt unabwendbar – zukommt, wird grauenhaft sein. Noch Schlimmeres können wir nur durch global angelegte, verbindliche Pläne verhindern. Dazu ist Frieden, sozialer Frieden und ein stabiles, planvoll vorgehendes Staatswesen erforderlich. Das gerade aber bekämpfen die Klimaaktivisten. Sie stellen verhandelte, abgewogene und vertraglich vereinbarte Entscheidungen infrage. Etwa so wie Donald Trump, der bei der Weltklimakonferenz in Paris die Verträge unterzeichnet hatte und dann auf dem Weg zu seinem Flieger anrief und sagte: „Ich habe es mir jetzt doch anders überlegt, gilt alles nicht.“ Und wer möchte sich schon mit diesem „Weisen der Menschheitsgeschichte“ vergleichen lassen?
Nikolaus Oppenrieder
Rosenheim