Ärger über die „grüne Verbotspartei“

von Redaktion

Zu den Berichten über die Energiekrise, die Debatte um das Verbot von Öl- und Gasheizungen sowie über das beschlossene Zulassungsverbot neuer Verbrenner ab 2035 (Politikteil):

Das neueste Vorhaben unseres Wirtschaftsministers Robert Habeck lässt aufhorchen. Da sollen also in kürzester Zeit Heizungen ausgetauscht und neue Systeme eingebaut werden, die insbesondere Strom erfordern, der aktuell zu einem guten Teil aus der Verbrennung von Kohle und Gas generiert wird, während demnächst die letzten Atommeiler abgeschaltet werden.

Lieber Robert, alles kein Problem, oder? Schließlich kommen 87 Prozent der bei uns installierten PV-Anlagen nicht aus „good, old Germany“, sondern von unseren chinesischen Freunden. Sollten diese auf die Idee kommen – analog den Russen – sich mal schnell Taiwan einzuverleiben, haben wir hier gleich die nächste Zeitenwende, allerdings etwas anders als gedacht. Wie wäre es denn, wenn wir im eigenen Land unsere Arbeitssuchenden und zum Teil langjährigen Sozialgeldbezieher motivieren, hier tätig zu werden?

Aber offenbar ist es unseren Entscheidungsträgern viel wichtiger, richtig zu gendern und den „Genuss“ von Cannabis zu erlauben. Leider würde es auch nicht bemerkt, würden sich viele der reiferen Generation an die eigene gute alte Heizung kleben. Bei uns bekommen nur die Straßenkleber der „Letzten Generation“ eine Bühne.

Philipp Gießibl

Babensham

Es ist langsam unerträglich und maßlos, was sich diese grüne Verbotspartei alles erlaubt! Was wollen die Grünen eigentlich noch alles verbieten?

Autos, Autobahnen, Zigaretten, Alkohol, Werbung für Kindersüßigkeiten, Fleisch, Öl- und Gasheizungen, Atomkraft, die Förderung von Gas in Deutschland (hier lagert Gas für die nächsten 30 Jahre). Was kommt noch? Wer verbietet diese Partei eigentlich bald? Wann wachen die Bürger endlich auf? Die Grünen wollen uns und die halbe Welt erziehen! Grausam, was sich da entwickelt!

Milovan Kaeufl

Kolbermoor

In der Vorgängerregierung hat uns Andi Scheuer viel Freude bereitet. Ich dachte, schlimmer geht’s nimmer! Ich habe mich getäuscht. Robert Habeck und Klara Geywitz stellen Andi Scheuer in den Schatten mit ihrem Öl- und Gasheizungsverbot. Anstatt sich auf Fachwissen zu stützen, hängen sie kruden grünen und roten Ideen nach.

Ein Innungsmeister – also ein Fachmann – sagt in den OVB-Heimatzeitungen: „Da passiert doch nichts Sinnvolles.“ 65 Prozent der Heizkraft bis 2024 aus regenerativen Energien zu gewinnen sei „schlichtweg unmöglich“.

Ich möchte Habeck und Geywitz zu uns einladen. Dann sollen sie uns erklären, wie wir in einem Zwölf-Parteien-Haus ihre Schnapsidee umsetzen können. Erd- oder Luftwärmepumpen, Solarthermie, Fernwärme? Einzeln oder kombiniert? Über die Expertise der beiden wäre ich froh, käme sie doch von geballtem Nichtwissen.

Es scheint so, als ob gesunder Menschenverstand in der Politik nicht mehr gefragt ist. Verbohrte Ideologie ist der neue Verstand. Analog dem American Dream, bei dem es der Tellerwäscher zum Millionär bringen kann, heißt es beim German Dream: vom Studienabbrecher zum Abgeordneten. Das lässt nichts Gutes für die Zukunft hoffen!

Holger Mairoll

Kolbermoor

Der ehemalige Präsident des IFO-Instituts in München, Hans-Werner Sinn, warnt vor der Klimapolitik der Bundesregierung. Die Bundesregierung will bis 2045 aus der Verwendung von fossilen Energieträgern aussteigen. Sie erwartet, dass viele andere Länder diesem Vorbild folgen und dass Deutschland dadurch einen Wettbewerbsvorteil erfährt. Dies ist Wunschdenken. Wenige Staaten werden dem deutschen Weg folgen. Wahrscheinlicher ist, dass unsere Volkswirtschaft mit 80 Millionen Einwohnern sich selbst ruiniert.

Dr. Heinz Brecht

Söchtenau

Da treibt es einem doch die Zornesröte auf die Stirn. Kaum, dass das Desaster mit den Spritpreisen hinter uns liegt beziehungsweise sich zu beruhigen beginnt, kommt die nächste Dreistigkeit auf uns zu. Da möchte man mal kurzerhand Öl- und Gasheizungen aus dem Rennen nehmen und durch Wärmepumpen ersetzen. Dies soll nach Vorstellung technisch offenbar absolut Unwissender ab 2024 für alle Neubauten gelten.

Das klingt vielleicht auf den ersten Blick gut, aber ob dies technisch überhaupt leistbar ist, interessiert keinen. Hier müssen die Kleinen wieder dafür bezahlen, dass technische Analphabeten ihre eigenen Fehler durch Knebelung des niederen Volkes beschönigen wollen.

Anstatt umweltschonende Kernkraftwerke laufen zu lassen, hält man die Braunkohledreckschleudern in Betrieb und dies nur aus parteipolitischen Gründen. Da sollte es einem wahren Grünen doch die Haare kraus drehen, mit welchem Unverstand Philosophen hier ans Werk gehen. Mir fällt dazu nur noch ein: Schuster (Habeck) bleib bei deinen Leisten.

Dieter Thomamüller

Bruckmühl

Nun ist es also soweit: Die EU-Kommission verbietet ab 2035 die Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren, die klimaschädliche Gase ausstoßen. Also freie Fahrt für Elektro-Autos! Was für eine Augenwischerei!

Natürlich emittiert ein E-Auto kein CO2, aber solange bei 46 Prozent der Erzeugung der für seinen Betrieb nötigen elektrischen Energie CO2 entsteht (durch Verbrennung von Kohle oder Gas), erscheint die Bevorzugung von E-Mobilität scheinheilig. Schlimmer noch: Durch das Verbot bestimmter Antriebsformen wird die Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren mit E-Fuels oder Wasserstoff, die in Summe eventuell klimafreundlicher wären als E-Fahrzeuge, unterbunden.

Ideologie statt Technik! Verbote statt Ansporn zu technischer Weiterentwicklung! Was ist von einer Institution, die einen absolut überzogenen Grenzwert für Stickoxide auf der Straße einführt und sich eifrig um den Krümmungsradius von Gurken kümmert, anderes zu erwarten?

Dr. Klaus Carsten

Bernau

In Bad Tölz muss eine Diskothek schließen wegen der gestiegenen Energiekosten. Ich gehe gerne in die Diskothek Universum in Wasserburg, um zu feiern. Wenn diese Diskothek schließen müsste, wäre das schlimm für mich, weil ich jedes Wochenende dorthin gehe. Ich habe Angst, dass meine Lieblings-Disco auch irgendwann schließen muss wegen der Energiekosten. Ich habe Angst, dass es irgendwann gar keine Diskothek mehr geben wird. Weil alle pleite und kaputt gehen. Aber ich hoffe, dass es nicht so weit kommt. Ich verstehe unsere Politiker nicht mehr. Man muss doch in der Energiekrise Gastronomie, Kino, Freizeitparks, Tierparks, Zoos und Diskotheken unterstützen. Warum macht man denn nichts?

Joshua Radlmaier

Babensham

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