Zur Berichterstattung über das geplante Öl- und Gasheizungsverbot und dem Ausstieg aus der Atomkraft (Politikteil):
Jahrelang argumentierten E-Auto-Gegner mit dem angeblich fehlenden Strom gegen die neue Technik. Eine durchschnittliche Wärmepumpe am Haus braucht aber fast fünfmal so viel Strom wie ein durchschnittlicher E-Autofahrer zum Laden. Den Strom von Solarmodulen kann man fürs Auto und für die Wärmepumpe verwenden. Geht uns jetzt durch viele neue Wärmepumpen zumindest in der Nacht der Strom aus?
Franz Oberberger
Frasdorf
Die Zeitung berichtete kürzlich, dass die Regierung von Frankreich den Bau neuer Atomkraftwerke verabschiedet hat. In Europa, sogar in Japan und weltweit werden zur Einhaltung der CO2-Klimaziele eine Vielzahl neuer Atomkraftwerke geplant und gebaut. In der EU werden Atomkraftwerke als klimafreundlich bezeichnet. Bei den Grünen in Deutschland wird das Wort „Atom“ mit einem Tabu belegt.
Eine Diskussion über den technischen Fortschritt, die Weiterentwicklung und Nutzung der Atomkraftwerke wird nicht mal im Ansatz geführt, geduldet oder zugelassen. Auf die Frage an die Grünen, ob wir Deutschen dann künftig bei Engpässen eventuell Stromlieferungen aus Frankreich ablehnen werden, kommen Worthülsen – viele Worte ohne Sinn und nichts Praxisbezogenes. Als Konsequenz mangelnder Energiesicherheit wird zurzeit heimische Braunkohle und Kohle aus Südafrika verbrannt.
Das kann sicher nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Franz Smeets
Feldkirchen