Zum Bericht „Entscheidung über Fachleute hinweg“ (Leserbrief):
Die Behauptung von Herrn Sax in seinem Leserbrief, dass Gasheizungen bei der CO2-Bilanz gegenüber Wärmepumpen weit überlegen sind, ist physikalisch Unsinn. Eine Wärmepumpe mit einer mittleren Jahresarbeitszahl von 3,5 benötigt im Mittel 1/3,5 = 0,28 kWh Strom für 1 kWh Heizenergie. Ein Gaskraftwerk erzeugt pro 1 kWh Strom 450 Gramm CO2. Also erzeugt der Strom für die Wärmepumpe nur 0,28 x 450 Gramm = 90 Gramm CO2 pro 1 kWh (bei sogar 100 Prozent fossiler Primärenergie) für die gleiche Heizenergie wie eine Gasheizung, die für 1 kWh Heizenergie 247 Gramm CO2 erzeugt. Berücksichtigt man noch den derzeitigen Strommix, so ist die Bilanz der Wärmepumpe noch besser.
Günter Lange
Kiefersfelden