Eindringliche Warnung vor den Despoten

von Redaktion

Zum Artikel „Die Ostfront als Fleischwolf“ (Seite 3) und zur laufenden Berichterstattung über den Ukraine-Krieg (Politikteil):

Wer diesen Artikel gelesen hat – auch zwischen den Zeilen –, muss feststellen, auf was wir Deutschen achten sollten: Wir befinden uns auf sehr dünnem Eis, mit der Ukraine zu sympathisieren. Die Waffenlieferungen, die Präsident Selenskyj fordert, müssen unbedingt neu überdacht werden. Wir müssen einem Freund helfen – aber es darf nicht so weit gehen, dass das ukrainische Volk abgeschlachtet wird. Wir sehen an der Massenflucht aus der Ukraine, dass nicht allen gefällt, was da getrieben wird.

Und wenn ein Regierungschef versucht, Vermittlungshilfe zu leisten, sollte man den Strohhalm ergreifen. Aber das lässt ja die Voreingenommenheit nicht zu. Es wird ein schwieriger Akt werden, aber ein Waffenstillstand könnte zumindest herausspringen und die gegenseitigen Forderungen kann man ausdiskutieren. Freilich müssen Zugeständnisse eingeplant werden, aber immer zugunsten der Bürger, die die Leidtragenden sind. Aber sie werden verheizt, ohne dass sie gefragt werden. Alles schon mal da gewesen…

Das Eis wird immer brüchiger. Heute sind es Panzer und Haubitzen, morgen sind es Jagdbomber und übermorgen… Man möchte dieses Wort gar nicht aussprechen. Man erinnere sich an die Bomben von Nagasaki und Hiroshima. Die Japaner hatten das Ende des Krieges auch verpasst.

Karl-Heinz Dorn

Kiefersfelden

Jetzt hat doch jeder dieser Despoten mindestens einen Doppelgänger. Nordkoreas Diktator hat sogar mehrere, die ihm wirklich ähnlich sind. Wenn es mal wieder heißt, er sei krank, dann taucht sofort sein Double auf – und schon sind alle Gerüchte wieder verschwunden. Wladimir Putin zeigt sich doch auch gerne sportlich.

Die Frage ist nur, ob das immer der echte Wladimir Putin ist oder eine Kopie. Wenn man ihn im Fernsehen sieht, wie er an seinem Schreibtisch sitzt, dann schaut er ganz anders aus – das Gesicht aufgedunsen, vielleicht vom Wodka. Aber was soll’s. Wir werden nie erfahren, wer uns da präsentiert wird.

Georg Bankl

Trostberg

Das Morden an der ukrainischen Bevölkerung wird erst dann ein Ende finden, wenn die russischen Invasoren aus Ukraine und Krim vertrieben sind und in die Schranken ihres ohnehin absurd monströsen „Machtbereichs“ eines erzwungenen Vielvölkerstaatsgebildes verwiesen wurden.

Die gewaltsame Westerweiterung der Russischen Föderation kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre totalitäre Diktatur geschichtlicher Anachronismus ist, den eine zeitgemäße Weltgemeinschaft definitiv nicht mehr braucht und brauchen kann. Ewig-Gestrige nun scheinen ein Regime dieser Totalkontrolle und absoluten Unterdrückung der demokratischen Freiheit vorzuziehen, weil sie geistig erstarrt und ideologisch derart verblendet sind, das Feindbild USA zu propagieren und die Nato zu diskreditieren.

Alles, was ihnen bleibt zur Aufrechterhaltung ihrer realitätsfernen Weltsicht, sind extreme Verzerrung der Tatsachen und Wahrheitsverdrehung ins exakte Gegenteil.

Dabei ist die Faktenlage so klar wie noch selten in der Geschichte: Die USA stellen für Europa keinerlei Gefahr dar, ganz im Gegenteil, die Russische Föderation dagegen eine so reale wie akute.

Wolfgang Kronzucker

Neubeuern

Die Menschen in Butscha und Irpin waren unbewaffnet – sie wurden von Soldaten der russischen 234. Luftlandedivision gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Diese „mutigen Soldaten“ bekamen einige Wochen später Orden für ihre Leistungen an der Front.

Es waren keinerlei militärischen Erfolge, die Einheiten mussten einen kläglichen Rückzug antreten. Niemand möchte so eine entmenschlichte Soldateska direkt an den EU-Grenzen, zum Beispiel an der ungarischen Grenze haben. Das passiert aber, wenn die Ukraine fällt.

Wir müssen an die Ukraine an Waffen liefern, was geht, alles was wir haben und dankbar sein, dass sie diesen Abwehrkampf gegen Russland, einen Unrechtsstaat, führt.

Die Ukraine zahlt einen hohen Blutzoll – junge Menschen, die ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung führen wollten, fallen zu Tausenden an der Front. Friedliche Studentenstädte wie Charkiw werden kurz und klein gebombt!

Max Hudlberger

Rechtmehring

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