Zum Bericht „Tanzverbot schlägt wieder Wellen“ (München-Seite):
Bei derartigen Diskussionen kann ich immer stocknarrisch werden. Genau die gleichen Leute, die immer von Respekt und Toleranz reden und deswegen den Martinszug in Lichterfest oder den Christkindlmarkt in Wintermarkt umbenennen, weil man auf alle Menschen mit Migrationshintergrund oder Andersgläubige Rücksicht nehmen muss, genau diese Leute zeigen keinerlei Respekt oder Toleranz, wenn es um den christlichen Glauben und jetzt speziell um die christlichen Feiertage, wie zum Beispiel den Karfreitag, geht. Für uns Christen ist der Karfreitag einer der höchsten Feiertage überhaupt. Neun stille Feiertage pro Jahr bedeuten, dass es 356 Tage pro Jahr gibt, um zu feiern, das wird doch wohl reichen.
Richard Stier
Rosenheim