Zu Charlotte Knoblochs Leserbrief zum Auftritt von Musiker Roger Waters (Bayernteil):
Nicht nur gegen die Juden geht es immer wieder, sondern auch Kabarettisten lästern zuweilen gegen Christen, insbesondere gegen die römisch-katholische Kirche. Das ist wohl das Los, das das Schicksal eines Gläubigen bereit hält, wenn er an irgendetwas Unsichtbares und nicht leicht Erklärbares glaubt. Es ist gut, dass Frau Knobloch Mut und Courage zeigt und öffentlich für unsere gemeinsame Religion eintritt. Es ist auch gut, dass verschiedene Juden wieder Bücher publizieren und öffentlich auftreten. Der Traum von Herrn Wagenthal von der Europäischen Union ist seit 1992 wieder zum Leben erwacht. Vorbild waren die Vereinigten Staaten von Amerika.
Das Gewissen sollte jeden von uns zum Einhalten anleiten. Das hat übrigens auch heute noch Geltung – und das über alle Nationalitäten und Grenzen hinweg.
Christian Kosalec
Rosenheim