Ein Umdenken und Umsteuern muss erfolgen

von Redaktion

Zum Leserbrief von Kerstin Daser zur Demo in Erding und der Klimakrise (Leserbriefseite):

Endlich eine Person, welche klare und unwiderlegbare Argumente aufführt. Der Fehler der regierenden „Ampel“-Koalition besteht in unzureichenden Erklärungen der Sachverhalte. Der gesamte Wohlstand, den sich der reiche globale Norden gönnt, leistet und auch erarbeitet hat, resultiert aus dem bisher recht ungezügelten Verbrauch der Ressourcen Erdöl, Kohle und Gas. Da diese Ressourcen einerseits endlich und andererseits auch klimaschädlich sind, muss ein Umdenken – und damit verbunden ein Umsteuern erfolgen.

Das Besinnen auf unsere Möglichkeiten und das Einwirken weltweit muss dabei aber berücksichtigt werden. Eine nationale Vollbremsung oder ein abruptes Herumreißen der Steuers ist nicht zielführend. Aber es muss ernsthaft alles getan werden, um die erforderlichen Maßnahmen zur Wirkung zu bringen.

Die Handlungen der „Letzten Generation“ in Deutschland bringen uns jedoch nicht weiter. Sie beachten weder die Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, noch die Auswirkungen von rein nationalen Maßnahmen auf den Rest der Welt. Um das Klima alleine zu retten, ist Deutschland zu klein.

Martin Ulmer

Rosenheim

Artikel 3 von 11