Zum Bericht „Gruber muss Buch umschreiben“ (Bayernteil):
Man kann es nicht fassen: Monika Gruber wird schon wieder zum Angriffsziel der Korrekten und „Woken“. Was ist geschehen? Eine Art Influencerin hatte davor gewarnt, dass Strickzirkel von rechtsextremen Frauen unterwandert werden könnten. Strickzirkel! Darüber hat sich Gruber in ihrem Buch lustig gemacht. Darf ich daran erinnern, dass grüne Politikerinnen und Politiker in ihren Anfangsjahren im Bundestag fleißigste Stricker waren? Aber Grüne dürfen selbstverständlich alles ungehindert.
Nun will der Verlag die entsprechende Passage in Grubers Buch abändern, denn er stehe ja für „Meinungsvielfalt und Toleranz“. Ach wirklich? Auch gegenüber der Verfasserin?
Haben der Piper-Verlag und viele andere Verlage eigentlich mal überdacht, dass die meisten Leser ähnlich denken könnten wie Monika Gruber und deshalb Bücher aus gegensätzlichen Gründen boykottieren könnten? Die Schreihälse sind laut, aber deutlich in der Minderzahl. Ich habe mir nach dem Lesen des Artikels sofort die ursprüngliche Ausgabe bestellt.
Anni Geuge
Waldkraiburg