Zum Bericht „Cannabis soll zum 1. April legal werden“ (Politikteil):
Ich kann es kaum glauben, was ich in den Zeitungen lese und im Radio höre. Unsere Regierung will es wirklich durchsetzen: die Legalisierung von Cannabis. Werden wir demnächst tatsächlich in den Gärten und in den Blumenkästen eine „neue Pflanze“ heranwachsen sehen? Eine Pflanze, die uns auf eine ganz besondere Art glücklich machen soll? Pflanzen vermehren sich. Von drei erlaubten Pflanzen könnten ganz schnell mehr werden, wer will das schon kontrollieren.
Was zunächst Erwachsenen erlaubt ist, könnte als Selbstläufer ganz schnell in die Hände von Kindern und Jugendlichen geraten. Ganz zu schweigen von den nachweislichen Schädigungen am Körper und Gehirn, besonders in der Entwicklungsphase. Ich kann die Angst der Eltern sehr gut nachvollziehen.
Aber vielleicht sind einige politische Befürworter dieses Mal einfach nur weitsichtig, weil sie der Meinung sind, dass die jetzige und die zukünftige Welt, oder besser, die Menschheit auf dieser, nur noch mit Cannabis zu ertragen ist. Das Datum der Legalisierung von Cannabis wurde auf den 1. April festgelegt. So hege ich meine ganze Hoffnung bei diesem Datum, dass es sich vielleicht eventuell doch um einen schlechten Aprilscherz handeln könnte. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ganz zum Schluss.
Dagmar Breuer
Heldenstein