Über männlicheRindviecher

von Redaktion

Zur Berichterstattung über den politischen Aschermittwoch (Politikteil):

Dass man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte, ist hinlänglich bekannt. Aber wenn Omid Nouripour, der Co-Vorsitzende der Grünen, ernsthaft fordert, man müsste Robert Habeck für seine Verdienste ein Denkmal setzen, dann frage ich mich schon, in was für einer Scheinwelt dieser Mann lebt. Robert Habeck ist der Totengräber der deutschen Wirtschaft. Mit seiner ideologisch geprägten energiepolitischen Geisterfahrt hat er uns nicht nur in eine Rezession geführt, sondern ruiniert auch noch unsere Staatsfinanzen. Der Weiterbetrieb der drei AKW hätte monatliche Betriebskosten von drei Millionen Euro verursacht, Habeck hat sie abgeschaltet und kauft seither lieber jeden Monat für 500 Millionen Euro Atomstrom vorwiegend aus Frankreich und dreckiges, teures Fracking-Gas aus den USA, vom gleichzeitigen wieder Hochfahren der CO2-Schleudern Kohlekraftwerke ganz zu schweigen. Bei einem Anteil von zwei Prozent am weltweiten CO2-Ausstoß kann Deutschland allein nicht das Weltklima retten, aber mit den Grünen in der Regierung hätten wir den größten CO2-Erzeugern China, USA oder Indien ein nachahmenswertes Beispiel sein können, dass man die Wirtschaft hin zu Klimaneutralität umbauen kann, ohne Wohlstand und Wirtschaftswachstum einzubüßen. Wenn man dabei allerdings nur die grüne Ideologie durchsetzen will, ohne wirtschaftlichen Sachverstand walten zu lassen, dann kann das nur schiefgehen. So haben die deutschen Grünen der ganzen Welt ein abschreckendes Beispiel geliefert und damit den weltweiten Bemühungen für mehr Klimaschutz einen Bärendienst erwiesen. Dafür gibt es ganz bestimmt kein Denkmal.

Richard Stier

Rosenheim

„Lieber Bulle in Bayern als Rindvieh in Berlin“ – vorausgesetzt das Zitat stimmt: Welcher Unsinn doch manchmal verzapft wird, wenn es darum geht, Effekt zu erzielen! Unser geschätzter Ministerpräsident, Jurist Markus Söder, sollte sich doch einmal mit Landwirt Aiwanger besprechen. Landläufig versteht man unter einem Bullen einen Stier. Auch ein Rindvieh – halt nur ein männliches.

Peter Koch

Bad Feilnbach

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