Zum Leserbrief „Ursache und Wirkung besser untersuchen“ (Leserbriefseiten):
Dass sich das Klima schon immer veränderte, ist unstrittig. Es war sogar schon mal die ganze Erde bis zum Äquator mit Eis überzogen. Das Problem ist die Veränderungsgeschwindigkeit. Pflanzen und Tiere passen sich nur sehr langsam über Mutationen an und sterben deshalb bei zu schnellen Temperaturveränderungen aus. Die Temperatur in den erwähnten 21000 Jahren, war nur sechs Grad niedriger als heute (das reichte für eine Eiszeit). Demnach stieg die Erddurchschnittstemperatur von damals bis heute um lediglich 0,028 Grad pro 100 Jahre an. Von 1890 bis heute erwärmte sich das Klima aber um 1,5 Grad. Damit ging es in den letzten 130 Jahren 50-mal so schnell wie in den 20870 Jahren zuvor. CO2 wurde und wird durch das Wachstum von Pflanzen und Tieren der Luft entzogen und gebunden. Nach dem Absterben der früheren Flora und Fauna versank diese Materie Hunderte von Millionen Jahren in der Erde und verwandelte sich zu Kohle, Öl und Erdgas. Abgekapselt und konserviert würden sie dauerhaft unter der Erde bleiben – wenn sie der Mensch zur Verbrennung nicht herausholen würde. Das Problem ist: Das wird das Rad zurückdrehen. Dass das, was mindestens 100000 Jahre brauchte, um aus abgestorbenen Tieren und Pflanzen zu entstehen, innerhalb eines Jahres wieder in klimaschädliches CO2 verwandelt wird! Warum war die Erde laut Bibel anfangs „wüst und leer“? Ganz einfach, weil durch zu viel CO2 in der Atmosphäre das Klima lebensfeindlich war. Deshalb konnte das Leben am Anfang auch nur im Wasser entstehen. Und als das Leben im Wasser genügend CO2 umgewandelt hatte, konnte es auch an Land gehen und wir,„die Krönung und Vernichtung der Erde“, entstehen.
Hans Fritz
Bad Endorf