Zum Bericht „Startschuss für Bayerns Bezahlkarte“ (Politikteil):
Die befürchteten Funktionsstörungen gibt es auch bei normalen EC-Karten, die sich übrigens alle unterscheiden, wodurch eine Stigmatisierung, rein anhand der Karte, praktisch ausgeschlossen ist. Wenn diese Menschen vor Krieg und Armut flüchten, sollten sie erst mal für jegliche Hilfe dankbar sein und nicht noch Ansprüche stellen – vor allem dann, wenn sie gar keinen Asylanspruch in Deutschland haben, weil sie über zahlreiche sichere Länder hier eingereist sind und deshalb nur Duldungsstatus genießen. Wenn jedoch die Migranten lieber Bargeld wollen, wie wäre es dann mit Arbeiten?
Natürlich werden Milliarden ins Ausland überwiesen, alles Steuergelder, die weder zur Bezahlung von aufgenommenen Schleuserkrediten noch als zusätzliche Entwicklungshilfe für die Herkunftsländer gedacht sind: Wir zahlen bereits 33 Milliarden Entwicklungshilfe! Als zusätzlicher Pullfaktor sind die 460 Euro monatlich, plus Unterkunft, Heizung, Strom und vieles mehr, sehr wohl ein Grund, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen, wenn man bedenkt, dass dies deutlich mehr ist als ein Monatsgehalt in den Herkunftsländern. Warum bleiben die Migranten dann nicht in Griechenland, der Türkei oder in Italien, also im Ankunftsland? Das sind alles sichere Länder.
Grundsätzlich bin ich, wie der Großteil der Bevölkerung, für Sachleistungen, anstelle von Geldleistungen. Siehe Beispiel Dänemark: Der Zustrom an Migranten hat sich drastisch reduziert. Dadurch wären auch alle vermeintlichen Probleme mit der Bezahlkarte hinfällig.
Cornelia Kreutz
Stephanskirchen