Hoeneß-Attacke zur Unzeit

von Redaktion

Zur laufenden Berichterstattung über die Trainersuche beim FC Bayern (Sportteil):

Schon bemerkenswert, was derzeit, oder im Grunde genommen schon über Jahre, bedingt durch verbale Attacken des Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß beim FC Bayern so alles in stürmische Gewässer geführt wurde. Wie nun im Fall Thomas Tuchel, der seit seinem durchaus auch fragwürdigen Einstieg beim FC Bayern beileibe nie wirklich selbst zur Beruhigung beigetragen hat – weder auf dem Rasen, noch an den Mikrofonen.

Louis van Gaal war es, der beim FC Bayern junge Spieler zum Kapital für den Verein gemacht hat. Er wurde geschasst, weil er Hoeneß widersprach.

Dass sich nun der werte Herr Hoeneß zur Unzeit, kurz vor dem letzten erreichbaren Top-Ziel Champions League, wieder in Szene setzt, dabei den Trainer persönlich attackiert, kenne ich nun leider auch aus der Basketballabteilung des FC Bayern, als dieser selbst ernannte Richter den Spitzentrainer Sascha Djordjevic, auf Platz 1 in der Bundesliga liegend, postwendend nach dem Pokalsieg in Ulm 2018 entließ, weil er den vereinseigenen Unterbau nicht genügend berücksichtige. Klingt bekannt, oder? Installiert wurde anstelle dieses Trainers, der als Spieler alles gewonnen hatte, ein Trainer, der weder Deutsch, noch Englisch sprechen konnte.

Vielleicht sollten die zuständigen Macher auf der Entscheidungsebene an der Säbener Straße Uli Hoeneß mal ein Stopp-Schild überreichen, damit sie selbst die Zukunft gestalten können.

Horst Schmidmayer

Bernau

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