Zum Bericht „Höcke vor Gericht. Wieweit darf seine Sprache gehen?“ über die Verwendung einer SA-Parole (Politikteil):
Sollte man nicht dankbar sein, wenn es noch Politiker gibt, die sich für Deutschland starkmachen, nachdem die Unzufriedenheit mit der Regierung immer noch zunimmt? Sind da nicht Wahlkampfworte eines Höcke im Zusammenhang mit seinem Eintreten für seine Heimat viel positiver und weiterführender als die im Jahr 2010 verfassten Sätze über Vaterlandsliebe des heutigen Vizekanzlers Robert Habeck?
Und wo blieb die Justiz, als die Bundestagsabgeordnete Claudia Roth an einer Anti-AfD-Demonstration 2015 teilnahm, auf der „Deutschland verrecke“ skandiert wurde? Ist da nicht ein Zuviel an negativer Erinnerungskultur in unserem Lande aktiv, wenn man sofort als Nazi gebrandmarkt wird, wenn man Worte gebraucht, die in der NS-Zeit üblich waren?
Wo ist unser Land hingekommen, wenn man selbst die deutsche Sprache oft unnötig mit Englischem ersetzt? Werden da nicht viele aus der älteren Generation diskriminiert, die nicht die Möglichkeit hatten, in der Schule Englisch zu lernen? Und diese Diskriminierung wie eine zunehmende Abwertung des Deutschen kommt auch täglich zum Ausdruck, wenn man beim Bayerischen Rundfunk auf Bayern 1 und Bayern 3 stößt und dabei von früh bis spät mit englischsprachigen Musikprodukten angefüttert wird. Das ist sicher auch nicht im Sinne der bayerischen Verfassung, wo es unter anderem heißt: Schüler sind in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerverständigung zu erziehen. Bedauerlich und kurzsichtig, wenn diese trotz Mauerfall immer noch weitgehend einseitig in Richtung Westen geht!
Simon Kirschner
Bad Ednorf