Zur Berichterstattung über den Messerangriff in Mannheim (Politikteil):
Sechs Menschen konnte ein aus Afghanistan stammender Mann, dessen Asylantrag schon 2014 abgelehnt worden war, mit einer Messerattacke zum Teil schwerst verletzen. Rouven L., ein junger Polizist, dessen Bild die OVB-Heimatzeitungen veröffentlichen, musste die Attacke mit dem Leben bezahlen. Von den anderen Opfern erfährt man nichts. Kein Name, kein Bild. Dabei galt der Angriff mit Sicherheit nicht dem Polizisten, sondern höchstwahrscheinlich einem Münchner Islamkritiker, der auch einen Namen hat: Michael Stürzenberger. Er wurde als Erster angegriffen und schwerst verletzt. Warum verschweigt man seinen Namen? Er ist doch ein Gewächs der CSU, war Pressesprecher der CSU München und Journalist beim Bayerischen Rundfunk? Weil Stürzenberger verfemt ist, seit er vor den Gefahren des – wie er ihn nennt — politischen Islam warnt, was weder den Größen von CSU noch den anderen relevanten Parteien ins Konzept passt. „Deutschland darf kein Rückzugsraum für islamistische Terroristen, Hassprediger und religiöse Fanatiker sein“, zitieren die OVB-Heimatzeitungen den CSU-Politiker Alexander Dobrindt. Diese Forderung hat Michael Stürzenberger so oder so ähnlich in den vergangenen Jahren hundertfach aufgestellt. Und nicht aus tagespolitischen Launen heraus, sondern fundiert mit Zitaten aus den islamischen Schriften und dem aktuellen Weltgeschehen rund um den politischen Islam. Dafür haben sie ihn unbarmherzig verfemt, geheimdienstlich beobachtet und juristisch verfolgt. Auch und gerade das CSU-regierte Bayern! Hätten Dobrindt, Innenminister Herrmann, Scholz und Merz die Warnungen Stürzenbergers ernst genommen, statt ihn mit Prozessen zu überziehen, der junge Polizist Rouven L. würde noch leben, und Stürzenberger wäre längst wieder ein „ganz normaler“ Journalist.
Dr. Andreas Strasser
Bruckmühl